Wer eine Landingpage erstellen lassen möchte, zahlt nicht für „eine Seite“, sondern für fünf Gewerke: Angebot und Text, Gestaltung, technische Umsetzung, Messung mit Einwilligung sowie den Betrieb nach dem Launch. Welche davon im Angebot stecken, erklärt den Großteil der Kostenunterschiede. Hinzu kommen in Deutschland Pflichten, die auch auf einer einzelnen Kampagnenseite gelten, etwa Impressum, Datenschutz und Einwilligung. Eine eigene Seite lohnt sich vor allem dann, wenn Ihre Anzeige etwas verspricht, das Ihre Website heute nicht einlöst. Einen seriösen Betrag für Ihr Vorhaben nennen wir erst, wenn der Umfang klar ist; dafür ist das Erstgespräch kostenlos.
Dieser Leitfaden richtet sich an Inhaber und Marketingverantwortliche im Mittelstand, im Handwerk und bei Dienstleistern, die Werbebudget ausgeben und den Eindruck haben, dass davon zu wenig ankommt. Er zeigt, wie Sie den Bedarf prüfen, was ein Angebot enthalten sollte, was rechtlich zu klären ist und wie Sie mit einfacher Rechnung entscheiden.
Warum das Wort „Einzelseite“ bei den Kosten in die Irre führt
Eine Landingpage hat eine URL, aber mehrere Baustellen. Ein SHK-Betrieb, der in seiner Region Wärmepumpen bewirbt, braucht vielleicht eine kurze, klar gegliederte Seite. Trotzdem muss jemand klären, was genau versprochen werden darf, welche Fragen Interessenten am Telefon wirklich stellen, wohin die Anfrage läuft und wie ein Klick auf die Telefonnummer gemessen wird. Eine IT-Beratung, die einen Workshop für Geschäftskunden anbietet, braucht vielleicht eine Anbindung an das CRM, eine Terminbuchung und eine längere Argumentation. Beides heißt „eine Landingpage“. Es sind verschiedene Aufträge.

Die wichtigsten Stellschrauben für die Kosten sind schnell benannt: Liegt der Text vor oder wird er erarbeitet? Wird eine Vorlage angepasst oder individuell gestaltet? Gibt es Bildmaterial, oder ist ein Fotoshooting nötig? Wohin muss das Formular angebunden werden? Wie viele Varianten und Sprachen sind geplant? Wie viele Korrekturrunden sind enthalten, und wer gibt bei Ihnen frei? Der letzte Punkt wird meist unterschätzt. Wenn drei Personen nacheinander Anmerkungen schicken, die sich widersprechen, entstehen zusätzliche Runden, die niemand eingeplant hat. Ein einziger Freigeber mit gesammeltem Feedback ist die günstigste Einsparung, die Sie selbst in der Hand haben.
Beim Text lohnt der genaueste Blick. Ein schöner Entwurf kann eine schwache Aussage gut verdecken, und genau das macht ihn gefährlich. „Qualität zu fairen Preisen“ überzeugt niemanden, egal wie sie gesetzt ist. Wer Ihre Anzeige anklickt, will wissen, ob Sie in seinem Ort tätig sind, wie schnell Sie Termine haben und was als Nächstes passiert. Diese Antworten stecken meist bei den Kollegen, die das Telefon annehmen, und jemand muss sie dort abholen.
Bevor Sie anfragen: Was passiert nach dem Klick wirklich?
Öffnen Sie Ihre eigene Anzeige auf dem Smartphone, am besten im Mobilfunknetz statt im Büro-WLAN. Steht das Versprechen aus der Anzeige im ersten sichtbaren Bereich? Ist klar, was man tun soll, ohne zu scrollen? Springt beim Laden etwas umher? Fragt das Formular Daten ab, die Sie nie verwenden? Steht dort, was nach dem Absenden geschieht? Schauen Sie anschließend in Ihre Zahlen und zeichnen Sie die Strecke nach. Wie im folgenden Beispiel zeigt jede Stufe auf einen anderen Verantwortlichen.

Brechen die Besucher vor dem Formular weg, liegt es an der Seite oder am Bruch zwischen Anzeige und Seite. Brechen die Anfragen danach weg, weil niemand zurückruft, hilft keine neue Seite. Diese Unterscheidung kann Ihnen das gesamte Projekt ersparen oder es begründen.

Eine eigene Seite ist nicht immer die richtige Antwort. Läuft Ihre Anzeige nur auf den Firmennamen, reicht oft die Startseite. Haben Sie eine gute Leistungsseite, ist es häufig sinnvoller, sie zu beschleunigen und ihr einen klaren Handlungsaufruf zu geben. Fehlt jede Conversion-Messung, sollten Sie diese zuerst einrichten, denn sonst bleibt auch die neue Seite eine Vermutung. Wer sich grundsätzlich zwischen schlanker und mehrseitiger Website entscheidet, findet im Beitrag Onepager oder mehrseitige Website eine eigene Einordnung.
Wie viele Seiten? Versprechen zählen statt Wünsche sammeln
Zählen Sie die unterschiedlichen Versprechen in Ihren Anzeigen. Eine neue Seite braucht es dort, wo sich Argument und Einwand ändern, nicht überall dort, wo sich ein Wort ändert. Ein Bildungsträger, der einerseits Einzelpersonen eine geförderte Weiterbildung und andererseits Firmen Inhouse-Schulungen anbietet, braucht zwei Seiten: Die eine Leserin fragt nach Förderung und Abschluss, der andere Leser nach Rechnung, Terminen und Teilnehmerberichten. Ein Handwerksbetrieb, der dieselbe Leistung in Kassel und Göttingen bewirbt, braucht dagegen eher eine Vorlage mit zwei Fassungen, wobei Ansprechpartner, Einzugsgebiet und echte Referenzfotos stimmen müssen. Identische Stadtseiten mit ausgetauschtem Ortsnamen sind keine gute Idee.
Fragen Sie im Angebot gezielt nach dem Unterschied zwischen einer neuen Seite und einer zusätzlichen Fassung der freigegebenen Vorlage. Das sind sehr verschiedene Aufwände. Beginnen Sie mit dem Versprechen, das den größten Teil Ihres Werbebudgets bindet, und vervielfältigen Sie erst, was gemessen funktioniert.
Ein typisch deutscher Sonderfall ist die Recruiting-Landingpage. Wer Stellenanzeigen auf Instagram oder Facebook schaltet, um Fachkräfte zu erreichen, spricht Menschen an, die gerade keine Jobsuche im Kopf haben. Für diese Zielgruppe funktioniert das Bewerbungsformular mit Lebenslauf-Upload oft schlechter als wenige Fragen auf dem Smartphone und ein Rückruf. Auch dabei gilt: Bewerberdaten sind personenbezogene Daten, und die Aufbewahrungsfrist sollte vorab geklärt sein.
Woher die Klicks kommen, bestimmt die Länge
Wer „Heizungsnotdienst Kassel“ sucht, braucht eine Bestätigung und eine Telefonnummer. Wer beim Scrollen auf Instagram über Ihre Anzeige stolpert, hat nichts gesucht und muss erst erkennen, dass ihn das Thema betrifft. Der Rat „immer kurz halten“ übersieht diesen Unterschied. Suchanzeigen vertragen meist eine kurze, direkte Seite. Social-Media-Anzeigen brauchen oft mehr Erklärung und eine Handlung mit geringerer Hürde. Bei Remarketing kennen Besucher Sie bereits, also darf sich die Seite auf den einen Einwand konzentrieren, der sie zuletzt gestoppt hat.
Sagen Sie jedem Anbieter, woher der Traffic kommen soll, bevor er kalkuliert. Wer gestaltet, ohne danach zu fragen, gestaltet für niemand Bestimmten. Geschwindigkeit gehört ebenfalls in die schriftliche Vereinbarung. Google nennt für Core Web Vitals als gute Werte 2,5 Sekunden für LCP, 200 Millisekunden für INP und 0,1 für CLS. Diese Zielwerte und die Messmethode lassen sich ins Lastenheft schreiben. „Schnell“ lässt sich bei der Abnahme nicht prüfen, ein Zielwert schon. Vertiefung nach dem Launch bietet unser Beitrag zur Landingpage- und Conversion-Optimierung.
Was auf einer Kampagnenseite rechtlich dazugehört
Eine Landingpage ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn sie nur wenige Wochen läuft und Navigationslinks bewusst weglässt. Die folgenden Punkte sind allgemeine Hinweise und ersetzen keine Rechts- oder Datenschutzberatung.
Das Impressum muss nach dem Digitale-Dienste-Gesetz leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein. Eine Kampagnenseite ohne Menü sollte es deshalb trotzdem in der Fußzeile verlinken, ebenso wie die Datenschutzerklärung. Diese muss zu dem passen, was tatsächlich auf der Seite läuft. Wenn Formular-Tool, Terminbuchung, Google Analytics und Meta-Pixel eingesetzt werden, die Datenschutzerklärung aber aus dem Jahr der alten Website stammt, stimmt etwas nicht.
Für Cookies und ähnliche Technologien gilt das TDDDG zusammen mit der DSGVO: Was nicht unbedingt erforderlich ist, braucht in der Regel eine vorherige Einwilligung. Das trifft Kampagnenseiten besonders, denn Google Analytics und Werbe-Pixel sind genau solche Dienste. Prüfen Sie deshalb nicht nur, ob ein Banner angezeigt wird, sondern ob Tags vor der Einwilligung tatsächlich stillstehen. In der Praxis bedeutet das außerdem, dass die gemessenen Conversions kleiner sein können als die echten Anfragen. Wer nur auf das Anzeigenkonto schaut, zieht daraus leicht falsche Schlüsse. Mit Googles Consent Mode lässt sich die Einwilligung an die Google-Dienste übergeben; wie er eingerichtet wird, sollte Ihr Dienstleister erklären können und mit Ihrer Datenschutzberatung abstimmen.

Beim Formular gilt Datensparsamkeit: Erheben Sie nur, was Sie für die Anfrage brauchen. Möchten Sie Interessenten danach mit Werbe-E-Mails ansprechen, reicht die Anfrage allein in der Regel nicht aus. Nach dem UWG ist dafür grundsätzlich eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich, die getrennt abgefragt und üblicherweise per Double-Opt-in nachgewiesen wird. Mit Hoster und Dienstleistern, die Daten in Ihrem Auftrag verarbeiten, brauchen Sie meist einen AV-Vertrag. Externe Schriften und eingebettete Karten sollten datensparsam eingebunden werden, weil sonst schon beim Laden Daten an Dritte gehen können. Mehr dazu steht im Beitrag zur datenschutzkonformen Website.
Hinzu kommen Fragen, die von Ihrem Angebot abhängen. Richten Sie sich mit Preisen an Verbraucher, sind die Vorgaben der Preisangabenverordnung zu beachten; Gesamtpreise einschließlich Umsatzsteuer sind dann der Regelfall. Wer Gesundheitsleistungen bewirbt, muss das Heilmittelwerbegesetz im Blick behalten, das unter anderem bestimmte Vorher-Nachher-Darstellungen einschränkt. Berufsrecht betrifft etwa Kanzleien und Steuerberater. Und je nachdem, ob Sie an Verbraucher verkaufen, kann das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz eine Rolle spielen, zum Beispiel wenn über die Seite direkt Verträge geschlossen werden. Klären Sie das, bevor der Text steht, denn solche Vorgaben entscheiden darüber, welche Aussage auf der Seite überhaupt stehen darf.
Baukasten, Subdomain oder Bestandteil der Website?
Diese Entscheidung fällt oft nebenbei, wirkt sich aber auf das Angebot und auf jedes Folgejahr aus. Wenn die Seite in Ihrer bestehenden Website liegt, bleibt alles an einem Ort, und sie kann später auch in der organischen Suche arbeiten. Sie erbt aber auch deren Bremsen und Freigabewege. Eine Subdomain wie angebot.ihrefirma.de entkoppelt die Kampagne und erlaubt volle Kontrolle über die Ladezeit, erfordert aber einen eigenen Blick auf Einwilligung und Datenschutzerklärung. Ein Baukastentool ist oft am schnellsten und kann für kurze Tests im eigenen Haus vernünftig sein. Dafür fallen Abogebühren an, Ladezeit und Tracking hängen vom Tool ab, und der Export ist häufig begrenzt.

Bei Tools außerhalb der EU gehört die Frage nach dem Datentransfer in die Prüfung. Das gilt ebenso für jeden Dienstleister, der Zugriff auf Ihre Anfragedaten bekommt. Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Einrichtung, sondern die Summe über zwölf Monate. Ein günstiger Start kann bei laufenden Abos und bezahlten Änderungen am Ende teurer sein als eine einmal gebaute Seite. Das Gegenteil kommt ebenfalls vor, nämlich wenn eine aufwendige Individualentwicklung für eine dreiwöchige Aktion bestellt wird.
Vertrag und Abnahme: Was bei einer Einzelseite oft fehlt
Weil der Auftrag klein wirkt, wird er oft per E-Mail erteilt. Das rächt sich, sobald sich beide Seiten uneinig sind, was geschuldet war. Eine kurze schriftliche Vereinbarung genügt, wenn sie die entscheidenden Punkte enthält. Webprojekte werden häufig als Werkvertrag eingeordnet, bei dem die Abnahme eine zentrale Rolle spielt; im Einzelfall hängt das aber von der Vertragsgestaltung ab. Nehmen Sie deshalb gegen eine vereinbarte Liste ab: Mobilversion, Zielwerte, Formularzustellung, Ereignisse mit und ohne Einwilligung, Impressum und Datenschutz sichtbar.
Klären Sie die Nutzungsrechte. Fotos, Texte, Illustrationen und Vorlagen sind urheberrechtlich relevant, und eine Stockbild-Lizenz gehört nicht automatisch Ihnen. Auch bei Abmahnrisiken durch Bilder gilt: besser vorab schriftlich klären, wer die Lizenz hält und ob sie für Werbung gilt. Lassen Sie Konten für Analytics, Tag Manager, Werbekonto und Domain von Anfang an auf Ihr Unternehmen laufen. Wer diese Konten erst bei einer Trennung zurückfordert, verliert Zeit und unter Umständen Verlaufsdaten.

Drei Angebote auf einen Nenner bringen
Legen Sie eine Tabelle an. In die Zeilen gehören Text, Korrekturrunden, mobile und Desktop-Gestaltung, Bildmaterial und Lizenzen, Formular und Anbindung, Einwilligungsbanner, GA4 und Anzeigen-Conversions, Zielwerte für die Ladezeit, Hosting, Wartung, Übergabe von Code und Zugängen sowie der Preis einer weiteren Fassung. In die Spalten kommen die Anbieter. Tragen Sie „enthalten“, „nicht enthalten“ oder „unklar“ ein und fragen Sie bei allem Unklaren nach. Erst danach sehen Sie auf die Summen. Unsere ausführlichere Methode finden Sie im Beitrag Website-Angebote vergleichen.
Achten Sie auf Netto und Brutto: Geschäftskunden denken in Netto, doch nicht jedes Angebot weist das klar aus. Fragen Sie außerdem nach versteckten Folgekosten: Änderungen an der Überschrift, wenn die Kampagne sich ändert; Lizenzen für Plugins oder Formular-Dienste; ein Abo, ohne das die Seite offline geht; Mindestlaufzeiten bei einem günstigen Einstieg. Ein niedriger Einrichtungspreis bei langer Bindung ist nicht automatisch unseriös, aber er ist ein anderes Produkt als eine gekaufte Seite.
Bei der Wahl des Anbieters ist die Frage nach Reichweite und Rolle berechtigt. Für eine einzelne Seite genügt oft eine erfahrene Freelancerin, sofern Text und Messung mit abgedeckt sind. Fragen Sie dann, wer die Seite betreut, wenn sie nicht erreichbar ist. Eine Agentur lohnt sich, wenn Anzeige, Text, Gestaltung und Messung eng zusammenlaufen sollen, denn dann endet die Diskussion „liegt es an der Anzeige oder an der Seite?“ früher. Misstrauisch dürfen Sie werden, wenn jede kleine Anfrage zum Großprojekt anwächst, oder wenn jemand bestimmte Conversion-Steigerungen zusagt, ohne Ihren Traffic und Ihr Angebot zu kennen. Zusagen lassen sich seriös nur über Lieferbares machen: Zielwerte, funktionierende Messung, vereinbarte Runden, übergebener Code.
Rechnet sich das? Eine einfache Schwelle
Für die Entscheidung brauchen Sie kein aufwendiges Modell. Teilen Sie die Gesamtkosten des ersten Jahres durch den Deckungsbeitrag eines Auftrags. Das Ergebnis ist die Zahl der Zusatzaufträge, die die Seite zur Deckung bringen muss.

Bei hochwertigen, seltenen Aufträgen wie Dachsanierung, Maschinen oder Beratung ist die Schwelle oft niedrig, und wenige qualifizierte Gespräche können genügen. Bei margenschwachen, häufigen Verkäufen steigt sie, und dann ist die Verbesserung der vorhandenen Seite oder eine einfache Vorlage oft vernünftiger. Eine Garantie gibt Ihnen die Rechnung nicht, aber sie zeigt schnell, ob der geplante Aufwand in einem vernünftigen Verhältnis zur Kampagne steht.
Die erste Stunde nach der Anfrage
Kaum ein Angebot erwähnt diesen Punkt, doch er bestimmt den Ertrag mit. Wer Ihr Formular ausfüllt, hat oft auch andere Betriebe angeschrieben. Auf wessen Bildschirm landet die Anfrage? Wer schaut samstags hinein? Was steht in der ersten Antwort? Wenn dafür niemand zuständig ist, wird selbst die beste Seite zur teuren Benachrichtigung.
Drei Kleinigkeiten gehören deshalb in den Umfang. Eine Danke-Seite, die sagt, wann Sie sich melden und was man vorbereiten kann. Eine Benachrichtigung an eine gemeinsame Adresse statt an ein persönliches Postfach, das im Urlaub niemand liest. Und ein gespeichertes Feld mit der Herkunftskampagne, damit Sie Monate später mit echten Gesprächen statt Klicks beantworten können, welche Anzeige Kunden gebracht hat. Auch ein Klick auf WhatsApp oder die Telefonnummer beweist noch keinen Kontakt. Zählen Sie in den ersten Wochen von Hand nach und vergleichen Sie das mit dem, was das Anzeigenkonto meldet.
So arbeiten wir bei Welda, und was Sie uns fragen sollten
Wer bei Welda eine Landingpage erstellen lassen möchte, landet in unserem Leistungsbereich Webdesign und Entwicklung: schnell ladende, fokussierte Seiten für Kampagnen, Launches und bezahlten Traffic, mit klaren Handlungsaufrufen und Conversion-Tracking. Wir klären zuerst Ziele und Umfang, gestalten mit Ihnen in Figma, entwickeln in Next.js/React oder WordPress und stimmen die Performance auf Lighthouse ab. Search Console und GA4 werden eingerichtet. Der Quellcode gehört Ihnen, ein CMS erlaubt eigene Änderungen, und das Hosting können Sie auch selbst verwalten.
Ein offener Punkt für deutsche Unternehmen: Unser Team sitzt in Istanbul. Für viele Vorhaben spielt das keine Rolle, aber wenn Anfragedaten durch unsere Hände laufen sollen, gehört die Frage nach Drittlandtransfer und vertraglicher Grundlage in das Gespräch mit Ihrer Datenschutzberatung. Wenn Sie aus Compliance-Gründen einen Dienstleister vor Ort wünschen, ist das eine legitime Anforderung, und wir sind dann möglicherweise nicht die Richtigen. Auch für eine kurze Aktion, die Ihr Team im Baukasten selbst aufbauen kann, oder wenn nur eine kleine Korrektur fehlt, braucht es kein Projekt mit uns. Pakete von der Stange verkaufen wir nicht; deshalb nennen wir einen Betrag erst, wenn der Umfang steht.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Landingpage erstellen zu lassen?
Die Kosten ergeben sich aus Text, Gestaltungstiefe, Anbindungen, Messung und Zahl der Varianten, deshalb wäre eine Pauschalzahl irreführend. Vergleichen Sie Angebote Position für Position und über zwölf Monate. Ihren konkreten Betrag klären wir im kostenlosen Erstgespräch, sobald der Umfang feststeht.
Reicht eine Vorlage oder braucht es individuelles Design?
Eine Vorlage kann genügen, wenn Ihr Angebot klar ist und Sie eine Kampagne testen. Individuelle Gestaltung lohnt sich eher, wenn der Verkauf stark von Vertrauen abhängt oder der Auftragswert hoch ist. Maßstab ist, wovon die Seite überzeugen muss, nicht wie die Vorlage in der Demo aussieht.
Braucht auch eine Landingpage ein Impressum?
In aller Regel ja, sobald die Seite geschäftsmäßig betrieben wird. Üblich ist ein Link zu Impressum und Datenschutzerklärung in der Fußzeile, auch wenn die Navigation sonst reduziert ist. Prüfen Sie Besonderheiten Ihrer Branche mit Ihrer Rechtsberatung.
Darf ich Interessenten nach der Anfrage Newsletter schicken?
Nicht ohne Weiteres. Die Anfrage allein ist in der Regel keine Einwilligung in Werbung. Fragen Sie sie getrennt ab und nutzen Sie ein Double-Opt-in, damit Sie die Einwilligung nachweisen können. Details sollten Sie rechtlich prüfen lassen.
Warum zeigt mein Anzeigenkonto weniger Conversions als Anfragen?
Das kann daran liegen, dass Besucher nicht in Tracking eingewilligt haben, oder an einer fehlerhaften Einrichtung. Zählen Sie Anfragen zunächst von Hand und vergleichen Sie. Weichen die Zahlen stark ab, sollte der Dienstleister die Ereignisse prüfen, bevor Sie Budget umschichten.
Soll die Landingpage in Google indexiert werden?
Das hängt vom Zweck ab. Eine reine Kampagnenseite mit begrenzter Laufzeit muss nicht in die organische Suche, und bei mehreren ähnlichen Fassungen kann das sogar stören. Soll sie langfristig auch organisch gefunden werden, braucht sie mehr Tiefe und einen Platz in der Website-Struktur. Sagen Sie das vor dem Projektstart.
Was passiert mit der Seite nach Kampagnenende?
Lassen Sie kein abgelaufenes Angebot online. Leiten Sie die Seite auf eine passende aktuelle Seite um oder aktualisieren Sie sie. Wird die Kampagne wiederholt, heben Sie die Seite als Vorlage auf, das spart beim nächsten Mal Aufwand.
Der nächste Schritt
Für ein erstes Gespräch brauchen Sie kein fertiges Lastenheft. Ihre Anzeige, die Zahlen der letzten Wochen und ein Satz zum Versprechen genügen, um zu klären, ob eine neue Seite sinnvoll ist oder eine Korrektur reicht. Wenn Sie die Kosten für Ihr Vorhaben klären möchten, beginnen Sie auf unserer Seite Kosten und Umfang, wenn Sie eine Landingpage erstellen lassen oder vereinbaren Sie ein kostenloses Gespräch.