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Klinikmanagement

Fitnessstudio Software Kosten: pro Mitglied, Flat oder modular?

Welda-Team16 Min. Lesezeit1 November 2026

Die Kosten einer Fitnessstudio-Software folgen meist einem von drei Modellen: Preis pro Mitglied, monatliche Flat oder modularer Aufbau. Wächst Ihr Studio, steigt die Rechnung beim Preis pro Mitglied direkt mit, die Flat bleibt bis zur nächsten Staffelgrenze gleich, und beim modularen Modell richtet sich der Betrag stärker nach Funktionen und Nachrichten als nach der Kopfzahl. Die Kurzfassung für Ihre Entscheidung: Bei wenigen und schwer planbaren Mitgliedern begrenzt der Preis pro Mitglied oder ein kleiner Plan Ihr Risiko. Bei einem stabilen Bestand lässt sich mit der Flat besser kalkulieren. Und wer mit wenigen Mitgliedern viele Kurse füllt, fährt mit einem modularen oder planbasierten Angebot oft am sinnvollsten.

Für diese Entscheidung brauchen Sie zwei Zahlen: die Mitgliederzahl, die ein Anbieter tatsächlich abrechnet, und den Punkt, an dem sich zwei Angebote kreuzen. Wir rechnen unten bewusst in neutralen "Einheiten" statt in Euro, denn Preislisten hängen von Aktion und Leistungsumfang ab. Übertragbar ist der Rechenweg, und den können Sie direkt mit den Angeboten durchspielen, die bei Ihnen auf dem Tisch liegen.

Wer zählt eigentlich als Mitglied?

Im Fitnessstudio ist die Mitgliederzahl weniger eindeutig, als sie klingt. Anders als beim Friseur bleibt ein Kunde hier über einen langen Vertrag im System, und selbst nach dem Ende bleibt der Datensatz meist erhalten. Ruhende Verträge, gekündigte Verträge bis zum Laufzeitende, Inhaber von Zehnerkarten und Probetrainings stehen nebeneinander in derselben Liste. Welche davon der Softwarevertrag als abrechenbar behandelt, entscheidet über Ihre Rechnung.

Trichter eines fiktiven Studios von 980 Datensätzen über 460 laufende Verträge und 410 nicht ruhende Mitglieder bis zu 290 aktiven Besuchern
Dasselbe Studio, aber je nach Definition eine mehr als dreimal so hohe Abrechnungsgrundlage.

Rechnen wir das fiktive Studio mit 0,5 Einheiten pro Mitglied durch: Auf Basis aller Datensätze sind es 490 Einheiten im Monat, auf Basis der Mitglieder, die in den letzten 30 Tagen da waren, nur 145. Lassen Sie sich deshalb vor jedem Vergleich schriftlich beantworten:

  • Was ist die Abrechnungsgrundlage: jeder Datensatz, jeder laufende Vertrag oder nur, wer im Zeitraum eingecheckt hat?
  • Zählen ruhende Verträge mit, zum Beispiel bei Schwangerschaft, Krankheit oder Auslandsaufenthalt?
  • Was gilt für gekündigte Mitglieder bis zum Vertragsende, für 10er-Karten und Probetrainings?
  • Wird zum Monatsende gezählt oder der Höchststand im Monat genommen?

Saubere Kategorien nützen Ihnen auch unabhängig vom Softwarekauf. Wie Sie Laufzeiten, Ruhezeiten und Anwesenheit sinnvoll führen, beschreibt unser Beitrag zur Mitgliederverwaltung im Fitnessstudio.

Drei Preismodelle und wie sie auf Wachstum reagieren

Im Verkaufsgespräch verschwimmen die Begriffe. Eine "Flat" kann eine Mitgliedergrenze enthalten, ein Preis pro Mitglied eine monatliche Mindestgebühr. Entscheidend ist deshalb nicht der Name des Modells, sondern was die Rechnung tatsächlich bewegt.

Vergleichstabelle der Modelle Preis pro Mitglied, monatliche Flat und modular nach Kostentreiber, kleinem Studio, Wachstum, Sommerloch und Hauptrisiko
Der Name des Modells sagt wenig; wichtig ist, was die Rechnung bewegt.

Preis pro Mitglied: Der Anbieter wächst mit Ihnen. Für eine Neueröffnung ist das beruhigend, denn bei leerer Fläche bleibt auch die Rechnung klein. Der Preis für diese Sicherheit kommt später. Verdoppeln Sie den Bestand, verdoppelt sich auch die Rechnung, obwohl sich weder der Aufwand an der Theke noch die Fläche verdoppelt hat. Enthält das Angebot eine Mindestgebühr, schrumpft auch der Vorteil in der Anfangsphase.

Monatliche Flat: Sie steht in der Kalkulation gleich neben der Miete und bleibt dort. Wirklich unbegrenzte Pläne sind allerdings seltener, als das Wort vermuten lässt. Viele staffeln nach Mitgliedern, Zugängen oder Standorten. Deshalb steigt die Rechnung nicht als Linie, sondern in Stufen. Fragen Sie, was geschieht, wenn eine erfolgreiche Januar-Aktion Sie über die Grenze hebt, und ob Sie danach wieder in die kleinere Stufe zurückkönnen.

Modular: Sie buchen ein Basispaket und ergänzen etwa Kursplan, Beitragsverwaltung, Nachrichten oder Warenbestand. Nur für das zu zahlen, was Sie nutzen, klingt nach der fairsten Lösung, und das stimmt auch, solange Ihre täglichen Aufgaben im Basispaket liegen. Sind Teilnehmerlimit oder Restguthaben Zusatzmodule, sagt der Einstiegspreis für ein Kursstudio kaum etwas aus.

Rechenbeispiel: dasselbe Studio mit 180, 360 und 720 Mitgliedern

Legen wir nun alle drei Modelle auf dieselbe Wachstumskurve. Die Angebote sind frei erfunden und bilden weder ein Produkt noch das Marktniveau ab. Die Annahmen stehen offen da, damit Sie Ihre eigenen Werte einsetzen können.

  • Angebot A (pro Mitglied): 0,5 Einheiten je abrechenbarem Mitglied im Monat.
  • Angebot B (Flat): 200 Einheiten bis 500 Mitglieder, darüber 290 Einheiten in der nächsten Staffel.
  • Angebot C (modular): Basispaket 70 Einheiten plus drei Module zu je 20 Einheiten, also 130 Einheiten. Bei 360 Mitgliedern kommt ein Nachrichtenpaket hinzu (20), bei 720 ein zweites Paket und ein weiterer Zugang (insgesamt 60).
MitgliederA: pro MitgliedB: FlatC: modular
18090 Einheiten200 Einheiten130 Einheiten
360180 Einheiten200 Einheiten150 Einheiten
720360 Einheiten290 Einheiten190 Einheiten
Je Mitglied bei 7200,50 Einheiten0,40 Einheiten0,26 Einheiten
Balkendiagramm mit beispielhaften Monatsrechnungen in Einheiten für die drei Angebote bei 180 und 720 Mitgliedern
Bei vierfacher Mitgliederzahl vervierfacht sich die Rechnung nur in einem Modell.

Drei Dinge fallen auf. Das günstigste Angebot bei 180 Mitgliedern ist bei 720 das teuerste. Wer nur auf den heutigen Preis schaut, übersieht also die Rechnung in zwei Jahren. Die Flat springt beim Überschreiten von 500 Mitgliedern um 45 Prozent, und zwar in einem einzigen Monat. Und das modulare Angebot liegt nur deshalb vorn, weil das Studio im Beispiel bei drei Modulen bleibt. Zählen Sie darum die Module, die Sie wirklich einschalten würden, nicht die aus der Demo.

Der schnellste Test für zwei Angebote ist der Break-even:

Beispielrechnung, bei der eine Flat von 200 Einheiten durch 0,5 Einheiten pro Mitglied geteilt wird und 400 Mitglieder als Break-even ergibt
Mit zwei echten Angeboten dauert diese Rechnung eine Minute.

In diesem Beispiel gewinnt unterhalb von 400 abrechenbaren Mitgliedern der Preis pro Mitglied, darüber die Flat. Prüfen Sie das gegen den erwarteten Stand in 12 und 24 Monaten. Ein Studio mit heute 300 Mitgliedern und dem Ziel von 500 zahlt für den scheinbar günstigen Einstieg in der zweiten Vertragshälfte drauf. Wenn Sie Ihre Kosten generell sauber nach Verhalten trennen möchten, hilft der Beitrag über fixe und variable Kosten.

Januar-Welle und Sommerloch im Softwarevertrag

Viele Studios kennen die Kurve: Im Januar kommen die Neujahrsvorsätze, vor dem Sommer noch einmal eine Welle, in den Ferien wird es ruhig. Wie der Softwarevertrag auf diese Bewegung reagiert, steht oft nur in einem Nebensatz, wirkt sich aber auf den Jahresbetrag aus.

Nehmen wir Angebot A über ein Jahr mit vier Monaten bei 420, fünf Monaten bei 370 und drei Monaten bei 290 aktiven Mitgliedern:

VertragsregelRechnungJahresbetrag
Abrechnung nach aktiven Mitgliedern des jeweiligen Monats(4 × 210) + (5 × 185) + (3 × 145)2.200 Einheiten
Abrechnung nach dem Jahreshöchststand420 × 0,5 × 122.520 Einheiten
Flat zum Vergleich200 × 122.400 Einheiten

Eine einzige Klausel dreht hier das Ergebnis: Mit monatlicher Zählung ist der Preis pro Mitglied günstiger als die Flat, mit Höchststand-Regel teurer. Die Frage lautet also: Sinkt die Rechnung automatisch mit dem Bestand, oder erst zur nächsten Vertragsverlängerung?

Hinzu kommt ein typisches Merkmal des deutschen Studioalltags: Mitgliedsbeiträge laufen vielfach monatlich per Lastschrift über längere Vertragslaufzeiten. Ihre Einnahmen sind dadurch gleichmäßiger, als die Eintrittskurve vermuten lässt, Rücklastschriften und Kündigungen kommen aber zeitversetzt. Eine jährliche Softwarezahlung tut deshalb in der Regel weniger weh als in Studios mit Jahresvorkasse. Einen Verlängerungstermin mitten im Sommerloch würden wir trotzdem vermeiden, wenn Sie die Wahl haben.

Kursstudio oder Gerätefläche: Der Kostentreiber ist ein anderer

Die Frage "Wie viele Mitglieder haben Sie?" erklärt oft nur einen Teil der Rechnung, denn häufig treibt die Aktivität die Kosten, nicht die Kopfzahl. Am deutlichsten zeigt das Nachrichtenkontingent.

Zwei fiktive Betriebe: Ein Pilatesstudio mit 130 Mitgliedern, von denen jedes im Schnitt acht Kurse im Monat bucht. Eine Erinnerung pro Kurs ergibt 1.040 Nachrichten, dazu eine Vertrags- oder Guthabeninfo je Mitglied, zusammen 1.170. Daneben ein klassisches Studio mit 500 Mitgliedern auf der Gerätefläche, von denen nur 80 regelmäßig etwa vier Kurse im Monat besuchen: 320 Erinnerungen plus 500 Infos, zusammen 820.

Das kleinere Studio verschickt also deutlich mehr Nachrichten. Beim Preis pro Mitglied wirkt es wie ein Schnäppchen, bis Nachrichten separat berechnet werden. Wie Erinnerungsabläufe aufgebaut sind, zeigt unser Beitrag zur WhatsApp-Terminautomatisierung.

Ähnlich verhalten sich die Zugänge. Auf der Gerätefläche arbeiten vor allem Theke und Leitung im System, im Kursstudio will jede Trainerin ihren Plan sehen. Mit vielen Honorarkräften und Minijobbern wächst die Zahl der Zugänge schneller als der Bestand. Arbeiten bei Ihnen selbstständige Personal Trainer auf Mietbasis? Dann klären Sie, ob sie als Benutzer zählen und ob ihre Kunden in Ihre Grenzen fallen.

Auch das Kernproblem unterscheidet sich. Im Kursstudio zählen Kontingent, Warteliste und Restguthaben; wer den frei gewordenen Reformer-Platz bekommt, ist bares Geld. Mehr dazu in unserem Beitrag zu Kursplanung, Kontingent und Warteliste im Pilatesstudio. Auf der großen Fläche stehen dagegen Zutrittskontrolle und Beitragseinzug im Vordergrund. Ein Paket, das für den einen Betrieb perfekt ist, kann den anderen zum selben Preis über- oder unterversorgen.

Lastschrift, Drehkreuz, Theke: Posten, die im Angebot leicht fehlen

Selbst bei perfekt gerechnetem Stückpreis entsteht ein Teil der Gesamtkosten an anderer Stelle. Die meisten dieser Posten sind völlig berechtigt. Das Problem ist nur, dass oft niemand sie anspricht.

Checkliste mit Zugängen, Standorten, SEPA-Einzug, Zutrittskontrolle, Kasse mit TSE, Nachrichtenkontingent, Datenübernahme und Vertragsende
Legen Sie diese acht Zeilen neben jedes Angebot und haken Sie ab.

SEPA-Einzug. Für viele Studios in Deutschland ist das der wichtigste Prozess überhaupt. Prüfen Sie, ob die Software Mandate verwaltet und Lastschriftdateien erzeugt, oder ob sie über einen Zahlungsdienstleister einzieht. Im zweiten Fall fallen Transaktionsgebühren an, die aus Ihren Einnahmen abgehen und auf keiner Softwarerechnung stehen. Damit kann auch eine Flat versteckte Kosten pro Mitglied enthalten. Fragen Sie außerdem, wer die Rücklastschriftgebühren trägt und wie diese Fälle im System sichtbar werden.

Zutrittskontrolle. Drehkreuz, Chips, Armbänder, Lesegeräte, Montage und Wartung gehören meist nicht zum Softwareangebot. Besitzen Sie bereits Hardware, fragen Sie, ob die Software damit zusammenarbeitet und wer die Anbindung berechnet. Ein Kursstudio mit 200 Mitgliedern ohne Drehkreuz kann diesen Posten auch ganz streichen; das ist eine legitime Entscheidung.

Kasse und TSE. Verkaufen Sie an der Theke Shakes, Getränke oder Zubehör, spielt das Kassengesetz eine Rolle. Die folgenden Hinweise sind allgemein und ersetzen keine Steuerberatung: Elektronische Aufzeichnungssysteme unterliegen in Deutschland der Kassensicherungsverordnung und brauchen in der Regel eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE), hinzu kommen Belegausgabe und Kassenmeldung. Klären Sie, ob Ihre bestehende Kasse weiterläuft oder ob die Software sie ersetzen soll, und lassen Sie sich dann die TSE-Lösung schriftlich bestätigen. Steuerberater und Kassendienstleister sind hier die richtigen Ansprechpartner.

Weitere Standorte. Eine zweite Filiale kann Sie früher in die nächste Stufe heben als jede Mitgliederzahl. Planen Sie eine, lassen Sie beide Szenarien anbieten.

Ausstieg. Bekommen Sie Mitgliederliste, Laufzeiten, Restguthaben und Zahlungshistorie zum Vertragsende in einem brauchbaren Format? Das klingt beim Kauf übertrieben, zählt aber am Tag des Wechsels mehr als jede andere Zeile.

Zu welchem Modell neigt Ihr Studio?

Entscheidungsschema, das Neueröffnung, stabilen Bestand, Kursstudio und große Fläche mit Filialen dem zuerst zu prüfenden Preismodell zuordnet
Das Schema dient der ersten Auswahl; die Entscheidung liefert Ihre eigene Rechnung.

Neueröffnung. Ihr größtes Risiko ist die Bindung. Der Preis pro Mitglied oder ein kleiner Plan fängt einen langsamen wie auch einen schnellen Start ab. Lange Laufzeit gegen Rabatt würden wir hier meiden, weil Sie die Kurve des ersten Jahres noch nicht kennen.

Eingespieltes Studio oberhalb des Break-even. Flat oder Plan ergeben hier Sinn. Lassen Sie die Staffelgrenze schriftlich festhalten und klären Sie, was nach einer ungewöhnlich erfolgreichen Aktion passiert.

Wenige Mitglieder, voller Kursplan. Entscheiden Sie nach Kursfunktionen und Nachrichtenkontingent. Rechnen Sie modulare Angebote mit Warteliste und Restguthaben neu durch.

Große Fläche, Drehkreuz, SEPA, Filialen. Beginnen Sie mit den Pflichtfunktionen. Sortieren Sie alles aus, was Lastschrift und Hardware nicht abdeckt, und vergleichen Sie erst danach die Preise.

Wenn sich Software noch nicht lohnt. Ein kleines Studio mit wenigen Dutzend Mitgliedern, einem Trainer und ohne Kontingente kommt mit einer gut gepflegten Tabelle eine Zeit lang aus. Der richtige Moment für den Wechsel kommt dann, wenn übersehene Verlängerungen und offene Beiträge Sie monatlich mehr kosten als die Software. Machen Sie diese Rechnung ehrlich. Softwareanbieter, uns eingeschlossen, halten den Zeitpunkt tendenziell für früher gekommen, als er es ist.

Softwarevertrag und Mitgliedsvertrag sollten zusammenpassen

Fitnessstudios arbeiten häufig mit festen Mitgliedschaftslaufzeiten, und die Regeln für Laufzeit, Verlängerung und Kündigung bei Verbraucherverträgen wurden in den vergangenen Jahren angepasst. Prüfen Sie Ihre Vertragsmuster mit juristischer Beratung; dieser Abschnitt kann das nicht ersetzen. Für die Softwareauswahl ist vor allem wichtig, ob das System Ihre Vertragslogik abbilden kann: Beginn, Ende, Kündigung, Verlängerung, Ruhezeit und Kündigungseingang.

Spannend wird außerdem die eigene Softwarelaufzeit. Wenn Sie an Ihre Mitglieder Monatsverträge verkaufen und selbst drei Jahre an einen Softwareanbieter gebunden sind, tragen Sie das Risiko allein. Vergleichen Sie deshalb Kündigungsfrist und Laufzeit des Softwarevertrags mit dem Zeitraum, den Sie selbst sicher überblicken können.

Der Wechsel: lieber nicht in der Januar-Welle

Fünf Schritte für den Softwarewechsel im Fitnessstudio von der Bestandsbereinigung bis zur Prüfung der ersten Rechnung
Den letzten Schritt lassen viele aus, obwohl hier Abweichungen zuerst auffallen.

Der teuerste Zeitpunkt für einen Wechsel liegt mitten im Neukundenansturm. An einer vollen Theke schult niemand, und ein falsches Restguthaben wird schnell zur Diskussion mit einem zahlenden Mitglied. Planen Sie den Abschluss einige Wochen vor Ihrer Hauptaktion. Ziehen Sie nach der Übernahme eine Stichprobe bei den Inhabern von 10er-Karten, und legen Sie am Ende des ersten Monats die Rechnung neben das Angebot.

Ein Anfrageblatt macht Angebote vergleichbar

Angebote kommen in unterschiedlichster Form und lassen sich selten direkt vergleichen. Das ändern Sie, indem Sie Ihr Szenario vorab aufschreiben und allen Anbietern dasselbe vorlegen:

  • Laufende, ruhende und reine Karten-Mitglieder heute, plus Ihre Schätzung für 12 und 24 Monate
  • Zahl der Standorte, Termin einer geplanten Eröffnung
  • Wer braucht einen Zugang: Theke, Trainer, Leitung, Honorarkräfte, Minijobber
  • Kurse pro Woche, übliches Kontingent, geschätzte Nachrichten im Monat
  • Vorhandene Zutrittshardware, Kasse mit TSE und gewünschter Beitragseinzug
  • Zu übernehmende Daten: Mitgliederliste, Laufzeiten, Restguthaben, offene Beträge

Tragen Sie die Antworten in eine Spalte über 36 Monate ein: Einrichtung, Übernahme, Schulung, Zugänge, Nachrichten, Transaktionsgebühren, Hardware und mögliche Preiserhöhungen. Erst dann vergleichen Sie bei Fitnessstudio Software Kosten wirklich Gleiches mit Gleichem. Das stärkt auch Ihre Verhandlung. "Geht es günstiger?" bringt bestenfalls Rabatt. "Dieser Posten fehlt, damit liegen Sie auf drei Jahre über dem anderen Angebot" bringt Leistung, und die ist oft mehr wert.

Die Demo als Stresstest für Ihre schwierigste Woche

Standarddemos zeigen jedes Produkt von seiner besten Seite, denn die Daten sind sauber und nichts läuft schief. Bitten Sie die Person, die das Produkt vorführt, deshalb um Folgendes:

  • Setzen Sie eine Mitgliedschaft für drei Wochen auf ruhend. Was passiert mit dem Vertragsende und der Abrechnungsgrundlage?
  • Buchen Sie eine neunte Person in einen vollen Reformer-Kurs mit acht Plätzen und sagen Sie dann einen Platz ab. Wie erfährt die nächste Person davon?
  • Buchen Sie auf einer 10er-Karte eine Stunde falsch und machen Sie das rückgängig. Wer sieht diesen Vorgang?
  • Zeigen Sie ein Mitglied mit überfälliger zweiter Rate. Was sieht die Theke?
  • Geben Sie einer Trainerin Zugriff auf ihre Kurse, aber nicht auf Umsatzberichte.
  • Finden Sie im Bericht die schwächsten Kurszeiten des Vormonats.
  • Wo sehe ich die Zahl, nach der Sie mir diesen Monat die Rechnung stellen?

Die letzte Bitte vergessen die meisten Käufer. Wer die Abrechnungsgröße selbst im System sehen kann, erlebt seltener eine Überraschung.

DSGVO: was davon im Budget landet

Auch dieser Abschnitt ist allgemein gehalten und ersetzt keine Rechtsberatung. Mitgliederdaten sind personenbezogene Daten. Studios ergänzen sie oft um Gesundheitsangaben, Verletzungen oder Körpermaße, die als besonders schützenswert gelten können. Für den Vergleich heißt das konkret: Fragen Sie nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag und ob er ohne Aufpreis gilt, nach Serverstandort und Unterauftragnehmern, und ob Einwilligungsverwaltung, Protokollierung und Verschlüsselung im gewählten Plan enthalten sind. Kurserinnerungen und Werbenachrichten sollten Sie außerdem getrennt betrachten, denn für Werbung gelten üblicherweise strengere Einwilligungsregeln.

Wo Welda CRM in diesem Bild steht

Unser eigenes Produkt messen wir an denselben Fragen. Welda CRM ist ein monatliches Abo mit drei Plänen; wir präsentieren es nicht als Produkt mit Preis pro Mitglied. Unsere Preisseite nennt als Faktoren Standorte, Benutzer, Nachrichtenvolumen und Module. Die Mitgliederzahl ist dort nicht als eigener Posten aufgeführt. Nennen Sie sie im Gespräch trotzdem, und achten Sie darauf, dass das Angebot die Grundlage klar benennt. Unter den drei Modellen liegt das am nächsten bei einem gestaffelten, modulbasierten Plan.

Die Plangrenzen sind offen: Starter umfasst 1 Standort, 3 Benutzer und 500 Nachrichten im Monat, Pro 3 Standorte, 10 Benutzer und 5.000 Nachrichten, Enterprise unbegrenzt Standorte und Benutzer und 50.000 Nachrichten. Die Rechnung aus dem Pilatesstudio gilt also auch für uns: Wer mehr als tausend Nachrichten im Monat verschickt, kommt mit dem Starter-Kontingent nicht aus, selbst bei wenigen Mitgliedern. Lager, Ausgaben, Kasse/POS, Automatisierungen und Provisionen sind ab Pro enthalten. Den Preis selbst legen wir in einem kostenlosen Gespräch fest, sobald wir Ihren Bedarf kennen. Eine separate Einrichtungsgebühr gibt es nicht; Einrichtung, Datenübernahme und Schulung sind im Abo enthalten.

Für Studios bietet Welda CRM: Mitgliedschaften mit Beginn, Ende und Status im Profil, Restguthaben von Paketen und 10er-Karten, das mit jeder Teilnahme sinkt, Kursplan mit Trainer, Raum und Kontingent, Warteliste mit Benachrichtigung, Online-Terminanfragen, WhatsApp-Erinnerungen, Verfolgung von Raten und offenen Beträgen sowie Berichte zu Auslastung und Umsatz. Jede Trainerin hat ihren eigenen Kalender, und DSGVO-Einwilligungen, verschlüsselte Daten und ein Audit-Log gehören dazu. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch und Türkisch.

Auch die Grenzen wollen wir nennen. SEPA-Lastschrifteinzug, Drehkreuz- oder Zutrittsanbindung, eine eigene Ruhezeit-Funktion und eine TSE-Lösung für die Kasse werden auf unseren Produktseiten nicht als Funktionen aufgeführt. Wenn Sie darauf angewiesen sind, fragen Sie uns im Gespräch direkt und gehen Sie nicht davon aus, dass es abgedeckt ist. Serverstandort und AV-Vertrag sprechen Sie bitte ebenfalls an, damit Sie die Antwort schriftlich haben. Für ein großes Studio, das mit Drehkreuz und Lastschrift arbeitet, sind wir daher nicht automatisch der erste Kandidat. Naheliegender sind wir für kurs- und paketorientierte Studios.

Wie die Module im Studioalltag zusammenspielen, sehen Sie auf unserer Seite zu Fitnessstudio Software Kosten und Funktionen. Im 7-tägigen kostenlosen Test sind alle Module freigeschaltet, sodass Sie mit Ihrem echten Kursplan prüfen können, welcher Plan genügt. Endet der Test ohne Abo, werden Ihre Daten nicht gelöscht, sondern das Konto wechselt in den Lesemodus.

Häufige Fragen

Warum unterscheiden sich die Kosten für Fitnessstudio-Software so stark?

Weil die Angebote Unterschiedliches bepreisen. Der eine rechnet nach Mitgliedern, der andere nach Standorten und Zugängen, der dritte nach Modulen, und Einrichtung, Nachrichten, Hardware und Transaktionsgebühren sind mal enthalten und mal nicht. Vergleichbar wird das erst mit demselben Szenario über 36 Monate.

Verdoppelt sich die Rechnung, wenn sich meine Mitgliederzahl verdoppelt?

Direkt nur beim reinen Preis pro Mitglied. Die Flat bleibt bis zur Staffelgrenze gleich und springt dann. Bei modularen oder planbasierten Angeboten folgt die Rechnung Zugängen, Standorten und Nachrichten. Mehr Mitglieder bedeuten allerdings meist mehr Nachrichten, sodass Wachstum indirekt trotzdem wirkt.

Zahle ich für ruhende Mitgliedschaften?

Das hängt vom Vertrag ab. Manche Modelle schließen sie aus, andere nicht. Haben Sie viele Ruhezeiten, kann diese Zeile den Jahresbetrag spürbar verändern. Lassen Sie sich die Definition deshalb schriftlich geben.

Reicht eine kostenlose Software für ein kleines Studio?

Für ein kleines Studio ohne Kontingente kann sie zum Start genügen. Prüfen Sie Mitgliedergrenzen, Datenexport, Sicherung und Support. Ein späterer Wechsel kann mehr kosten, als Sie gespart haben, also klären Sie gleich zu Beginn, wie Ihre Daten wieder herauskommen.

Lohnt sich eine lange Softwarelaufzeit gegen Rabatt?

Bei stabilem Bestand und einem bereits mit echten Daten getesteten Produkt kann sie sinnvoll sein. Bei einer Neueröffnung oder einer geplanten Änderung des Konzepts ist monatlich sicherer. Fragen Sie vorab, wie eine vorzeitige Kündigung behandelt wird.

Geht Fitnessstudio-Software auch ohne Drehkreuz?

Ja. Viele Kursstudios und kleine Betriebe arbeiten mit Buchung oder Check-in an der Theke. Ein Drehkreuz ist eine betriebliche Entscheidung. Kalkulieren Sie die Hardware getrennt, wenn hoher Andrang oder unberechtigter Zutritt bei Ihnen ein echtes Problem ist.

Was kostet Welda CRM?

Der Preis richtet sich nach Standorten, Benutzern, Nachrichtenvolumen und Modulen und wird im kostenlosen Gespräch festgelegt. Dafür reichen Ihre Standort- und Benutzerzahl, Ihre Kurse pro Woche und die Angabe, ob Sie Mitgliedschaften oder Pakete verkaufen. Sie können auch direkt mit dem 7-tägigen Test beginnen.

Gehen meine Mitgliederdaten beim Wechsel verloren?

Das hängt davon ab, was Ihr bisheriger Anbieter exportieren kann, also fordern Sie den Export vor der Kündigung an. Bei Welda CRM ist die Übernahme Ihrer bestehenden Kunden- und Termindaten im Abo enthalten. Restguthaben sollten Sie danach stichprobenartig prüfen. Vereinbaren Sie gern ein kostenloses Gespräch; wir gehen mit Ihnen Ihre Zahlen durch und sagen auch, welche Fragen Sie allen Anbietern stellen sollten, uns eingeschlossen.

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