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Klinikmanagement

Software für Ernährungsberater: So treffen Sie die richtige Wahl

Welda-Team15 Min. Lesezeit1 November 2026

Die passende Software für Ernährungsberater erkennen Sie daran, dass sie drei Dinge ohne Suchen beantwortet: Wer ist bei der Kontrolle überfällig, wie viele Sitzungen hat dieser Klient noch, und was wurde beim letzten Termin vereinbart? Wenn Sie von Excel, Kalenderheft und WhatsApp umsteigen wollen, klären Sie zuerst, ob Sie Pläne schneller schreiben oder Ihre Praxis besser organisieren möchten. Danach prüfen Sie jedes Angebot an Ihrer echten Woche: Kontrolltermine, Online- und Präsenzberatung nebeneinander, Pakete und Kurse.

Dieser Leitfaden richtet sich an selbstständige Ernährungsberaterinnen und Diätassistenten sowie kleine Beratungspraxen, die kurz vor einer Entscheidung stehen. Der Markt ist unübersichtlich, weil sehr verschiedene Produkte unter ähnlichen Namen auftreten. Wir sagen deshalb auch klar, wo Welda CRM passt und wo Sie besser woanders suchen.

Beratung, Therapie, Prävention: Ihr Geschäftsmodell entscheidet zuerst

In Deutschland hängt die richtige Software stärker als anderswo davon ab, wie Ihre Leistung eingeordnet und bezahlt wird. Die Bezeichnung „Ernährungsberater“ ist nicht geschützt, „Diätassistent“ dagegen schon, und je nach Qualifikation sind andere Wege offen. Für die Softwarewahl zählt vor allem, welche der folgenden Linien bei Ihnen den Alltag bestimmt:

  • Selbstzahler-Beratung: Klienten buchen und bezahlen selbst, oft als Paket oder Programm. Hier stehen Termine, Restsitzungen und Zahlungen im Mittelpunkt.
  • Ernährungstherapie mit ärztlicher Bescheinigung: Klienten holen sich häufig eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung und beantragen bei ihrer Krankenkasse einen Zuschuss. Hier zählen geordnete Unterlagen und saubere Rechnungen.
  • Präventionskurse: Gruppenangebote, die je nach Zertifizierung bezuschusst werden können. Hier brauchen Sie Teilnehmerlimits, Wartelisten und Anwesenheitsnachweise.
  • Firmenkunden: Vorträge und Angebote in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier geht es um Angebote und Rechnungen an Unternehmen statt an Privatpersonen.

Die meisten Praxen mischen zwei oder drei dieser Linien. Schreiben Sie vor der ersten Demo auf, wie sich Ihr Umsatz grob verteilt und welche Linie wachsen soll. Sonst kaufen Sie eine Lösung für das Geschäft, das Sie vor zwei Jahren hatten. Wie Sie die Mehrwertsteuer auf die einzelnen Leistungen behandeln, hängt ebenfalls von dieser Einordnung ab; das klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, nicht mit dem Softwareanbieter.

Nährwertprogramm oder Klientenverwaltung?

Wer nach Software für Ernährungsberater sucht, findet zwei grundverschiedene Produktarten auf derselben Ergebnisseite. Die erste rechnet: Nährwertdatenbank, Bedarfsberechnung, Tagespläne und Rezepte. Die zweite organisiert: Klientenakte, Kalender, Restsitzungen, Erinnerungen, Rechnungen. Die eine beschleunigt Ihre fachliche Arbeit, die andere hält Ihren Betrieb zusammen. Viele Fehlkäufe beginnen damit, dass man das eine sucht und das andere bekommt.

Lautet Ihre Klage „Ich sitze abends an Plänen“, löst ein Terminprogramm nichts. Lautet sie „Ich weiß nicht mehr, wer zuletzt abgesprungen ist und wie viele Sitzungen Frau Weber noch hat“, nützt Ihnen die beste Nährwertdatenbank wenig. In vielen Praxen laufen am Ende beide nebeneinander: Den Plan schreiben Sie in Ihrem gewohnten Werkzeug und legen ihn anschließend in der Akte ab.

Entscheidungsschema, das je nach größtem Zeitfresser zu Nährwertsoftware, Klientenverwaltung oder einem einfachen Kalender führt
Erst das Problem benennen, dann die Produktart wählen.

Welda CRM gehört klar in die zweite Gruppe. Das Klientenprofil bündelt Sitzungsnotizen, Messwerte und Dokumente, dazu kommen Mehrfachsitzungs-Programme, WhatsApp-Erinnerungen und Zahlungen; die Bildschirme sprechen bei der Branchenwahl Ernährungsberatung von Klienten statt von Patienten. Eine Nährwertdatenbank oder automatische Planerstellung nennen unsere Produktinformationen nicht. Wenn Sie genau das suchen, ist Welda nicht die richtige Antwort.

Wo Excel, Kalenderheft und WhatsApp wirklich an Grenzen stoßen

Excel ist kein Fehler. Eine kleine Praxis kommt damit lange zurecht. Schwierig wird es, wenn die Informationen zu einem Klienten an drei Orten liegen: der Termin im Heft oder Handy, die Restsitzungen in der Tabelle, die letzte Absprache im Chat. Bei wenigen Klienten setzt Ihr Gedächtnis das zusammen. Wächst die Liste, fällt zuerst auf, dass jemand seit drei Wochen nicht gekommen ist und niemand nachgefragt hat.

FrageMit Excel und WhatsAppWas eine Klientenverwaltung leisten sollte
Wer ist überfällig und hat keinen Folgetermin?Nur sichtbar, wenn jemand die Liste wöchentlich pflegtListe aus Kalender und Klientenstatus
Wie viele Sitzungen sind noch offen?Was zuletzt eingetragen wurdeGesamt und Rest, automatisch reduziert
Was haben wir im März vereinbart?Im Chatverlauf suchenDatierte Notiz im Profil
Wo stand die Laktoseintoleranz?Papierbogen oder HandynotizHinweis in der Gesundheitsakte
Wer hat die zweite Rate noch nicht bezahlt?Zweite Tabelle oder ErinnerungGezahlter und offener Betrag im selben Profil

Hakt es bei zwei oder drei Zeilen, ist das Problem real. Beantworten Sie alles in Sekunden und planen kein Wachstum, besteht kein Grund zur Eile. Unser Leitfaden zur Klientenverwaltung in der Ernährungsberatung zeigt, was vom Erstgespräch bis zum Abschluss festgehalten werden sollte. Diese Routine zuerst auf Papier zu klären, macht auch die spätere Bewertung jeder Software leichter.

Kontrolltermine: die eigentliche Prüfung für den Kalender

Beim Friseur kommt die Kundin wieder, weil die Haare gewachsen sind. In der Ernährungsberatung gibt es keinen solchen Auslöser. Im Gegenteil: In der Woche, in der die Waage stillsteht, ist die Versuchung am größten, den Termin ausfallen zu lassen. Der Kalender muss also nicht nur Termine speichern, sondern sichtbar machen, wer kommen müsste und nichts gebucht hat.

Einen Termin anlegen kann jedes Programm. Fragen Sie deshalb anders:

  • Lässt sich der nächste Kontrolltermin noch im Gespräch mit wenigen Klicks eintragen?
  • Gibt es eine Liste aller Klienten mit Restsitzungen, aber ohne künftigen Termin? Das ist die wertvollste Ansicht der Woche.
  • Kann der Abstand pro Klient variieren: erst wöchentlich, dann alle zwei Wochen, in der Erhaltungsphase monatlich?
  • Wie aufwendig ist es, Termine in den Sommerferien oder zwischen den Jahren gesammelt zu verschieben, und wie erfahren die Klienten davon?
Zeitstrahl mit fünf Punkten, an denen ein zwölfwöchiges Ernährungsprogramm am häufigsten abreißt
Das Risiko steigt meist dann, wenn der Fortschritt langsamer wird.

Automatische Erinnerungen helfen dabei, einen vorhandenen Termin nicht zu vergessen. Wer keinen Termin hat, kommt dadurch nicht zurück; dafür braucht es eine Liste und eine persönliche Nachricht von Ihnen. Welda CRM deckt den ersten Teil mit WhatsApp-Erinnerungen ab und den zweiten mit Notizen, Aufgaben mit Erinnerung und einer Follow-up-Liste. Wird ein Platz frei, kann die Warteliste den nächsten Klienten informieren. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Terminkommunikation mit WhatsApp automatisieren. Beachten Sie dabei den Datenschutz: Nicht jeder Klient möchte über WhatsApp angeschrieben werden, und ob dieser Kanal für Ihre Praxis vertretbar ist, sollten Sie bewusst entscheiden und die Einwilligung dokumentieren.

Online und in der Praxis: zwei Arbeitsweisen in einer Woche

Bei Online-Beratung konzentrieren sich viele auf die Frage, ob Video eingebaut ist. Wichtig ist das schon, aber die Software muss vor allem die Organisation rund um das Gespräch tragen. Genau daran scheitern gemischte Wochen.

Vergleich zwischen den Aufgaben der Software bei Online-Beratung und den Fragen, die in der Demo gestellt werden sollten
Die Wahl des Videodienstes ist eine eigene Entscheidung.

Zu Welda ganz offen: Ein integriertes Videogespräch oder die automatische Erzeugung von Videolinks nennen unsere Produktinformationen nicht. Sie planen den Termin im Kalender, Erinnerung und Hinweise gehen automatisch hinaus, und das Gespräch führen Sie in Ihrem gewohnten Videodienst. Klären Sie in der Demo, in welchem Schritt der Link beim Klienten ankommt. Ist der Start aus demselben Bildschirm für Sie unverzichtbar, sagen Sie das gleich zu Beginn und wählen Sie ein dafür gebautes Produkt.

Weitere Punkte, die in Funktionslisten selten auftauchen:

  • Daten von zu Hause sind andere Daten. Das Gewicht von der Badezimmerwaage ist nicht dasselbe wie der Wert aus Ihrer Praxis. Legen Sie ein festes Notizformat für selbst gemeldete Werte fest, damit der Verlauf nach drei Monaten nicht täuscht. Eine automatische Übernahme aus Körperanalysegeräten nennen unsere Produktinformationen nicht; Werte tragen Sie von Hand ein oder legen den Ausdruck als Dokument ab.
  • Absagen fallen online leichter. Es gibt keinen Weg und kaum soziale Hürden. Klare Paket- und Vorauszahlungsregeln wiegen deshalb schwerer als in Präsenz.
  • Klienten im Ausland oder mit anderer Sprache. Prüfen Sie, wie die Uhrzeit in der Nachricht erscheint, und schreiben Sie im Zweifel „deutscher Zeit“ in die Vorlage. Bei türkisch- oder englischsprachigen Klienten helfen die mehrsprachigen Nachrichtenvorlagen in Welda.
  • Gemischte Tage schützen. Dienstagnachmittag in der Praxis, Mittwoch online: Raumverfügbarkeit und Wegezeit müssen berücksichtigt sein. Der Kalender in Welda arbeitet mit Ansichten nach Mitarbeiter, Raum und Standort und verhindert Doppelbuchungen.

Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Videodienst zu Gesundheitsdaten passt und ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht. Berufs- und datenschutzrechtliche Details erfragen Sie am besten bei Ihrem Berufsverband oder Ihrer Datenschutzberatung.

Kassenzuschuss und Belegweg: früh festlegen, nicht nachbauen

Viele Klienten fragen als Erstes, ob die Krankenkasse etwas übernimmt. Üblich ist in diesem Bereich die Vorleistung: Der Klient bezahlt Sie und reicht seine Unterlagen selbst ein. Welche Voraussetzungen gelten, entscheidet die jeweilige Kasse, und das kann sich ändern. Sagen Sie also keine Erstattung zu, sondern weisen Sie auf die Rückfrage bei der Kasse hin. Für die Software heißt das: Sie muss nicht mit der Kasse abrechnen, aber Dokumente, Termine und Rechnungen müssen später lückenlos auffindbar sein.

Fünf Schritte vom Klären des Kassenzuschusses bis zum Einreichen der Unterlagen und dem Vermerk in der Akte
Nicht die Software entscheidet über den Zuschuss, aber sie entscheidet über Ihren Aufwand.

Bei Welda CRM legen Sie Bescheinigungen als Dokument im Klientenprofil ab, Termine sind chronologisch nachvollziehbar, und Rechnungen und Belege laufen über dasselbe System. Eine direkte Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen nennen unsere Produktinformationen nicht. Wenn Ihr Alltag davon abhängt, brauchen Sie eine dafür gebaute Praxissoftware. Lassen Sie sich außerdem in der Demo eine Musterrechnung zeigen und prüfen Sie, ob Sie die von den Kassen erwarteten Angaben darauf unterbringen.

Präventionskurse sind ein eigener Fall. Zuschussfähige Kurse setzen meist eine Zertifizierung des Kurskonzepts und der Kursleitung voraus, und die Teilnahme muss nachgewiesen werden. Welda CRM unterstützt Gruppenkurse mit Teilnehmerlimit und eine Warteliste. Ob sich die von Ihrer Prüfstelle oder der Kasse verlangte Teilnahmebestätigung damit in der gewünschten Form erzeugen lässt, sollten Sie in der Demo konkret ansehen, statt es vorauszusetzen.

Programme und Pakete: erst die Regel, dann die Einstellung

Ernährungsberater verkaufen meist zwei ähnlich wirkende Dinge: das Sitzungspaket (zwölf Termine) und das Zeitprogramm (drei Monate Begleitung). Der Unterschied zeigt sich, wenn es schiefgeht. Eine Klientin taucht fünf Wochen ab und kommt wieder. Beim Sitzungspaket ist ihr Guthaben unberührt, beim Zeitprogramm lief die Uhr weiter. Wurde das beim Verkauf nicht geklärt, führen Sie die Diskussion im Chat und ohne Grundlage.

Software setzt Regeln um, erfindet sie aber nicht. In vielen kleinen Praxen steht die Regel nur im Kopf und ändert sich von Fall zu Fall. Halten Sie die fünf Fälle schriftlich fest und stimmen Sie die Formulierung mit Ihren Vertragsbedingungen ab. Für Ausfallhonorare gelten rechtliche Grenzen; lassen Sie die Klausel im Zweifel prüfen.

Tabelle zur Wirkung von Absage, Nichterscheinen, Pause und Ablauf auf die Restsitzungen und zur nötigen Dokumentation
Dies ist eine Vorlage für Ihre eigenen Entscheidungen, keine Empfehlung.

In der Demo achten Sie auf diese Details: Wird die Sitzung beim Abschluss automatisch abgezogen? Lässt sich ein falscher Abzug rückgängig machen, und ist sichtbar, wer das wann getan hat? Stehen Raten und Sitzungsverbrauch auf einem Bildschirm? In Welda CRM sind Gesamt- und Restsitzungen im Klientenprofil sichtbar und werden beim Termin automatisch reduziert; Zahlungen und Raten stehen im selben Profil. Zusätzlich gibt es ein Kundenportal, in dem Klienten ihre Termine und Pakete sehen. Das kann Rückfragen verringern, aber rechnen Sie damit, dass sich die Gewohnheit erst einspielen muss.

Und bevor Sie mehr Pakete verkaufen: Rechnen Sie Ihre Kapazität aus. Das folgende Beispiel verknüpft Beratungsstunden und Kontrollabstand mit der Zahl laufender Klienten.

Beispielrechnung, die aus Beratungsstunden und Kontrollabstand die Zahl gleichzeitig tragbarer Klienten ermittelt
Kürzere Kontrollabstände bedeuten weniger Klienten im selben Kalender. Alle Zahlen sind Beispiele.

Die Nachrichten zwischen den Terminen

Hier liegt die unsichtbare Arbeit dieses Berufs. Morgens ein Frühstücksfoto, mittags „Darf ich das essen?“, abends ein Screenshot der Waage. Für viele Klienten fühlt sich das wie die eigentliche Leistung an. Es läuft oft über die private Nummer, ohne Vergütung, ohne Dokumentation und mit Gesundheitsangaben darin.

Eine neue Software nimmt Ihnen das nicht ab. Automatisierung versendet Nachrichten, sie beantwortet keine. Auch Welda setzt bei WhatsApp auf Erinnerungen und automatische Nachrichtenabläufe vor und nach dem Termin. Erwarten Sie kein Postfach, das den gesamten täglichen Austausch ins System holt, sondern klären Sie den Bedarf in der Demo. Unabhängig vom Produkt helfen diese Regeln:

  • Trennen Sie private und geschäftliche Nummer.
  • Nennen Sie Antwortzeiten zum Paketstart und in einer automatischen Begrüßung.
  • Schreiben Sie ins Angebot, ob Nachrichtenbetreuung enthalten ist und in welchem Umfang.
  • Übertragen Sie Wichtiges in die Akte. Eine neue Allergie, ein neues Medikament oder ein geändertes Ziel gehören nicht in den Chat, denn dort tauchen sie beim nächsten Termin nicht auf.
  • Sammeln Sie Laborwerte und Fotos nicht in der Handy-Galerie.

Gesundheitsdaten und DSGVO: Worauf Sie den Anbieter festnageln sollten

Gewicht, Diagnosen, Medikamente, Schwangerschaft und Laborwerte sind Gesundheitsdaten und unterliegen nach der DSGVO besonderem Schutz. Eine Excel-Datei ohne Passwort auf dem Laptop oder ein offener Chat auf dem Handy ist daher mehr als nur eine Unordnung. Dieser Abschnitt ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung; je nach Qualifikation und Tätigkeit können zudem Schweigepflichten hinzukommen, was Sie mit Ihrem Berufsverband oder Ihrer Datenschutzberatung klären sollten.

Stellen Sie jedem Anbieter dieselben Fragen: Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Wo werden die Daten gehostet? Sind die Daten verschlüsselt? Kann die Assistenz Termine vergeben, ohne Gesundheitsnotizen zu sehen? Wird protokolliert, wer welche Akte geöffnet hat? Wie wird eine Einwilligung versioniert erfasst? Wie exportieren oder löschen Sie die Daten eines einzelnen Klienten auf Anfrage? Lassen Sie sich die Antworten schriftlich geben.

Welda CRM speichert Klienten- und Gesundheitsdaten verschlüsselt, vergibt rollenbasierte Rechte, erfasst Einwilligungen versioniert und protokolliert Zugriffe im Audit-Log. Das unterstützt Ihre Pflichten, ersetzt sie aber nicht. Mit einem geteilten Passwort oder einer Diagnose im Chat hilft die beste Technik nicht. Fragen zu Hosting und Auftragsverarbeitung stellen Sie bitte direkt im Gespräch. Eine längere Prüfliste finden Sie im Beitrag zur Patientendaten-Sicherheit in der Klinik, die sich gut auf Klientenakten übertragen lässt.

Rechnung, Barzahlung, TSE und die versteckten Kostentreiber

Die meisten Beratungsleistungen werden per Rechnung und Überweisung bezahlt. Wer dagegen in der Praxis Bargeld kassiert, sollte das Thema Kasse genau prüfen: Nutzen Sie ein elektronisches Aufzeichnungssystem mit Kassenfunktion, greifen in der Regel die Vorgaben des Kassengesetzes samt TSE-Pflicht und Belegausgabe. Welda CRM führt Rechnungen und Belege sowie Kasse, Bankkonten und POS für Ihre Übersicht; eine zertifizierte TSE nennen unsere Produktinformationen nicht. Planen Sie also nicht damit, dass Welda CRM eine TSE-Kasse ersetzt. Fragen Sie also ausdrücklich danach und besprechen Sie Barzahlungen mit Ihrer Steuerberatung, statt von einer Lösung auszugehen. Bei Firmenkunden kann außerdem die E-Rechnung eine Rolle spielen; in Welda läuft sie je nach Integrator über die E-Rechnungs-Anbindung.

Beim Kostenvergleich täuscht die Monatszahl. Tragen Sie in jedes Angebot dieselben Zeilen ein:

  • Nutzer: Zählt die Assistenz oder die Kollegin in Teilzeit als eigener Zugang?
  • Nachrichtenvolumen: Sind Erinnerungen enthalten, und was passiert über dem Limit?
  • Speicher: Laborberichte, Pläne und Fotos sammeln sich an. Wo liegt die Grenze?
  • Module: Stecken Pakete, Ausgaben und automatische Abläufe im Einstiegsplan oder erst darüber?
  • Einstieg: Kosten Einrichtung, Datenübernahme und Schulung extra?
  • Zusatzwerkzeuge: Videodienst, Nährwertprogramm, E-Rechnungs-Anbieter.
  • Ausstieg: In welchem Format und wie schnell erhalten Sie Ihre Daten zurück?

Rechnen Sie dann mit Ihren eigenen Klienten- und Nachrichtenzahlen über zwei Jahre. Welda CRM ist ein monatliches Abo; der Preis richtet sich nach Standorten, Benutzern, Nachrichtenvolumen und Modulen und wird im kostenlosen Gespräch festgelegt. Einrichtung, Datenübernahme und Schulung sind enthalten.

Einzelpraxis, Praxis mit Assistenz, Beratungszentrum

Allein tätig: Tempo und Einfachheit zählen. Sie brauchen schnelle Notizen, Restsitzungen und Erinnerungen, aber keine Provisionsberichte. Disziplin ist hier wichtiger als Funktionsumfang, weil die beste Software leer bleibt, wenn Sie direkt nach dem Termin nichts eintragen. Mehr dazu im Beitrag zur Praxissoftware für die Einzelpraxis.

Mit Assistenz: Die Rechtevergabe wird zur Hauptfrage. Die Assistenz bucht und kassiert, ohne Gesundheitsnotizen zu lesen. Online-Terminanfragen passen gut dazu: Der Klient fragt an, jemand aus Ihrem Team bestätigt, und der Kalender bleibt unter Ihrer Kontrolle.

Mehrere Beraterinnen: Hier sind getrennte Kalender, Raumkonflikte, Auslastung pro Person und gegebenenfalls Standorte gefragt. Klären Sie früh, wie Notizen übergeben werden, wenn eine Klientin die Beraterin wechselt.

Wann eine solche Software nicht passt: Sie haben nur wenige Klienten und keine Pakete; Sie brauchen vor allem Nährwertberechnung; das tägliche Ernährungstagebuch in einer App ist der Kern Ihrer Methode; oder die direkte Kassenabrechnung bestimmt Ihren Alltag. Ein Ernährungstagebuch nennen unsere Produktinformationen ebenfalls nicht. Ein klares Nein zu einer Produktart ist ein gutes Ergebnis dieser Prüfung.

Die Demo: Ihre Woche statt Foliensatz

Vorführungen laufen reibungslos, weil Ihr Alltag darin nicht vorkommt. Gehen Sie mit Szenen ins Gespräch und lassen Sie sich jede live zeigen. Heißt es „das zeige ich später“, schreiben Sie es auf.

Prüfliste mit acht Demo-Szenen wie neuer Klient, gemischte Termine, Absage, Pause, Präventionskurs und Zugang für die Assistenz
Passen Sie die Szenen an Ihren Ablauf an und lassen Sie sie live vorführen.

Testen Sie anschließend eine echte Woche, auch wenn sie kurz ist. Welda CRM lässt sich 7 Tage kostenlos testen, dabei sind alle Module offen. Wie das für eine Beratungspraxis aussieht, zeigt die Seite zur Software für Ernährungsberater und Ernährungsberatung mit Beispielen vom Start eines 12-Wochen-Programms bis zu verpassten Kontrollen.

Der Umstieg: laufende Programme korrekt übernehmen

Schwierig ist nicht die Übernahme der gesamten Historie, sondern die korrekte Übernahme laufender Klienten. Ein falscher Saldo gleich beim ersten Termin im neuen System kostet mehr Vertrauen als eine fehlende Notiz von vor drei Jahren. Beginnen Sie deshalb bei den offenen Programmen, nicht bei den alten Akten.

  1. Aktive Klienten auflisten: Wer war zuletzt da, wessen Programm läuft, wer hat Restsitzungen?
  2. Restsitzungen von Hand prüfen: Tabelle, Kalender und Chat vergleichen, bei Widersprüchen die Klientin fragen. Das dauert meist am längsten.
  3. Datei bereinigen: Dubletten, uneinheitliche Telefonnummern und leere Felder jetzt beheben.
  4. Künftige Termine übertragen: Wer keinen Folgetermin hat, fällt hier auf, was schon ein Gewinn ist.
  5. Einwilligungen klären und Klienten informieren: vor der ersten automatischen Erinnerung, nicht danach.
  6. Stichtag setzen und alte Datei schreibschützen: Zwei parallel gepflegte Systeme sind nach wenigen Wochen beide falsch.

Legen Sie den Wechsel nicht in Ihre stärkste Zeit, also nicht in den Januar, falls dann Ihr Kalender voll ist. Prüfen Sie außerdem, welche steuerlichen Aufbewahrungspflichten für alte Rechnungen weiter gelten. In Welda CRM gehört die Übernahme bestehender Kunden- und Termindaten zur Einrichtung. Ob eine Restsitzung stimmt, können aber nur Sie entscheiden.

Der letzte Filter vor der Unterschrift

Bleiben zwei Kandidaten übrig, hören Sie auf, Funktionen zu zählen, und vervollständigen Sie diese Sätze. „Am Montagmorgen sehe ich die überfälligen Kontrollen hier.“ „Bei einer kurzfristigen Absage mache ich das, und dies ändert sich.“ „Der Videolink erreicht den Klienten in diesem Schritt.“ „Die Assistenz sieht dies und das nicht.“ Jeder offene Satz ist eine Frage, die Sie in der Demo noch nicht gestellt haben. Wenn Sie das mit Ihrem Ablauf durchgehen möchten, sprechen wir in einem kostenlosen Gespräch über unsere Software für Ernährungsberater.

Häufige Fragen

Ist Software für Ernährungsberater dasselbe wie ein Nährwertprogramm?

Nein. Nährwertprogramme berechnen und erstellen Pläne. Eine Klientenverwaltung organisiert Akten, Termine, Pakete, Erinnerungen und Zahlungen. Je nach Praxis brauchen Sie eines von beiden oder beide.

Bietet Welda CRM Videoberatung?

Ein integriertes Videogespräch nennen unsere Produktinformationen nicht. Sie planen Online-Termine im Kalender, erinnern automatisch daran und führen das Gespräch im Videodienst Ihrer Wahl.

Rechnet Welda CRM mit der Krankenkasse ab?

Eine direkte Kassenabrechnung nennen unsere Produktinformationen nicht. Für Selbstzahler und Klienten, die ihre Unterlagen selbst einreichen, können Sie Dokumente, Termine und Rechnungen im Profil führen.

Reicht Excel nicht aus?

Bei wenigen Klienten, ohne Pakete und ohne Team kann es reichen. Kippt es, erkennen Sie das daran, dass Kontrollen unbemerkt ausfallen und Restsitzungen zur Diskussion werden.

Macht mich eine Software DSGVO-konform?

Nein. Verschlüsselung, Rechte, Einwilligungserfassung und Audit-Log unterstützen Sie, aber Informationspflichten, Verträge, Löschfristen und tägliche Gewohnheiten bleiben Ihre Aufgabe. Lassen Sie Ihre Unterlagen fachkundig prüfen.

Funktioniert die Software auf dem Tablet?

Welda CRM ist webbasiert und läuft ohne Installation im Browser auf Computern und Tablets. Testen Sie in der Probezeit, wie gut sich Notizen während des Gesprächs erfassen lassen.

Gibt es eine kostenlose Testphase, und wie erfahre ich den Preis?

Ja, 7 Tage kostenlos mit allen Modulen. Der Preis richtet sich nach Standorten, Benutzern, Nachrichtenvolumen und Modulen. Im kostenlosen Gespräch lernen wir Ihre Arbeitsweise kennen und legen gemeinsam den passenden Plan fest.

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