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Warenwirtschaft

Warenwirtschaft Boutique: Kosten über den Monatsbetrag hinaus

Welda-Team16 Min. Lesezeit1 November 2026

Wer nach „Warenwirtschaft Boutique Kosten“ sucht, bekommt meist einen Monatsbetrag zu sehen. Das eigentliche Budget einer einzelnen Boutique besteht jedoch aus fünf Posten: Software, Hardware am Kassenplatz, der Kassenfrage samt TSE, der Einrichtung mit allen Größen und Farben sowie dem laufenden Support. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn Sie jedes auf dieselben Zeilen übertragen und auf 36 Monate hochrechnen. Ihre eigene Arbeitszeit gehört dazu.

Für eine Boutique gelten dabei andere Regeln als für einen Kiosk oder einen Lebensmittelladen. Ihre Ware kommt in Größenläufen, wird Monate im Voraus geordert, verliert mit dem Saisonende an Wert und wird im Sale oft neu ausgezeichnet. Deshalb hilft eine allgemeine Preisliste wenig. Dieser Beitrag führt Sie durch die Punkte, die in einem Modegeschäft wirklich Geld kosten, und endet bei den Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten. Einen konkreten Betrag für Ihren Laden klären wir bei Welda im kostenlosen Gespräch, denn er hängt vom Umfang ab.

Der Text richtet sich an Inhaberinnen und Inhaber mit einem Geschäft, vielleicht ein oder zwei Aushilfen und bisher Excel, Heft oder einer älteren Kasse. Filialketten mit eigener Einkaufsabteilung haben andere Sorgen.

Warenwirtschaft, Kasse, Terminal: Was kaufen Sie eigentlich?

Viele Missverständnisse beim Budget entstehen, weil drei verschiedene Dinge unter dem Wort „Kassensystem“ laufen. Die Warenwirtschaft weiß, welche Größe in welcher Farbe noch da ist, was sie im Einkauf gekostet hat und welche Lieferantenrechnung offen ist. Die Kasse im Sinne des Kassengesetzes zeichnet Verkäufe manipulationsgeschützt auf. Das Kartenterminal wickelt die Zahlung ab und gehört meist zu einem eigenen Vertrag. Manche Anbieter bündeln alles, andere liefern nur einen Teil. Ein Vergleich zweier Monatsbeträge ist wertlos, solange Sie nicht wissen, welche der drei Aufgaben jeweils abgedeckt ist.

Vergleich von Warenwirtschaft, Kasse mit TSE und Kartenterminal nach Aufgabe, Kostenart und Fragen ans Angebot
Klären Sie bei jedem Angebot zuerst, welche dieser drei Aufgaben überhaupt enthalten ist.

Für Ihre Planung folgt daraus eine erste, sehr praktische Frage: Wollen Sie alles aus einer Hand, oder kombinieren Sie eine zertifizierte Kasse mit einer eigenständigen Warenwirtschaft? Aus einer Hand ist bequem, weil ein Verkauf ohne Umweg den Bestand mindert. Die Kombination kann fachlich die bessere Wahl sein, verursacht aber einen Kostenpunkt, der in keinem Angebot steht: Wenn beide Systeme nicht miteinander verbunden sind, wird jeder Verkauf doppelt erfasst. Das kostet an jedem Verkaufstag Zeit und macht Bestände unzuverlässig. Fragen Sie also ausdrücklich nach einer Schnittstelle und lassen Sie sie sich zeigen.

Kassengesetz und TSE: ein eigener Posten, kein Kleingedrucktes

Dieser Abschnitt gibt nur einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Steuerberatung; Regeln und Fristen ändern sich. In Deutschland gibt es keine allgemeine Registrierkassenpflicht, die offene Ladenkasse mit täglichem Kassenbericht ist grundsätzlich weiterhin möglich und stellt eigene Anforderungen an die Aufzeichnung. Wer jedoch ein elektronisches Aufzeichnungssystem einsetzt, fällt unter das sogenannte Kassengesetz und die Kassensicherungsverordnung. Dazu gehören vor allem die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE), die Belegausgabepflicht und die Mitteilung des Systems an das Finanzamt. Für Aufbewahrung und Nachvollziehbarkeit gelten daneben die GoBD.

Für das Budget sind daran mehrere Dinge interessant. Eine TSE gibt es als Hardware oder als Cloud-Dienst, und beides kann einmalige oder laufende Kosten auslösen. Zertifikate sind in der Regel befristet, also fragen Sie, wer sich um den Austausch kümmert und was das kostet. Auch die Einrichtung und die Mitteilung an das Finanzamt sollten einen klaren Zuständigen haben. Und die Einweisung Ihres Teams zählt ebenso: Wer im Sale an der Kasse steht, sollte wissen, wie Storno und Umtausch sauber laufen.

Wichtig für jede Boutique, die „nur eine Warenwirtschaft“ sucht: Auch ein Programm, das eigentlich den Bestand führen soll, kann als Aufzeichnungssystem gelten, wenn darüber Verkäufe erfasst werden. Stellen Sie jedem Anbieter deshalb diese Frage und lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben: „Ist Ihr Produkt in meinem Geschäft die Kasse im Sinne der Kassensicherungsverordnung, und wenn ja, wie ist die TSE eingebunden?“ Zeigen Sie die Antwort Ihrem Steuerberater.

Das gilt auch für uns. In unseren Produktunterlagen wird Welda Stock nicht als TSE-zertifizierte Kasse beschrieben, und der Kundenbeleg darf nicht als fiskalischer Beleg verstanden werden. Es deckt Bestand, Verkauf, Kundenkonten und Berichte ab. Sprechen Sie Ihre fiskalischen Anforderungen deshalb gleich zu Beginn des Gesprächs an und beziehen Sie Ihren Steuerberater ein. Die Grundlagen zum Thema finden Sie in unserem Beitrag Kassensystem richtig wählen.

Noch eine Abgrenzung: Die Pflicht zur E-Rechnung betrifft vor allem Geschäfte zwischen Unternehmen. Der Verkauf an Privatkunden im Laden läuft in der Regel anders. Beliefern Sie aber auch Firmen, etwa mit Arbeitskleidung oder Geschenkartikeln, sollten Sie diesen Punkt mit Ihrem Steuerberater und Ihrem Buchhaltungsprogramm klären.

Der Orderzettel bestimmt Ihre Artikelzahl

Ein Modegeschäft rechnet in Modellen, die Software in Artikeln. Eine dunkelblaue Bluse in 38 und dieselbe Bluse in 40 sind zwei Datensätze mit eigenem Bestand und meist eigenem Barcode. Genau deshalb wollen Sie ein System: Die Kundin fragt nicht, ob Sie die Bluse haben. Sie fragt, ob sie in ihrer Größe da ist.

Beispielrechnung, wie aus 44 Modellen durch Größen und Farben 288 Artikel im System werden
Aus 44 Modellen werden im Beispiel 288 Artikel. Diese Zahl gehört in Ihre Angebotsanfrage.

Der beste Ausgangspunkt ist Ihr letzter Orderzettel von der Messe oder aus dem Showroom. Multiplizieren Sie dort Modelle, Größen und Farben, und rechnen Sie Reste der Vorsaison dazu. Mit dieser Zahl stellen Sie drei Fragen an jedes Angebot: Gilt eine Größe in der Preisgrenze als eigener Artikel? Wird die Erfassung einer Neukollektion zweimal im Jahr zur Abendarbeit, oder lässt sich die Liste importieren? Und bleiben die Daten der alten Saison erhalten? Gerade die letzte Frage ist für den Einkauf wichtig, denn an den Abverkaufszahlen des letzten Frühjahrs sehen Sie, wie viele Größen 36 Sie dieses Mal ordern sollten.

Etwas anderes kommt hinzu: Die Vororder bindet Kapital Monate, bevor die Ware im Laden hängt, und das Budget für eine Software fällt oft in dieselbe Phase. Planen Sie die Ausgabe also zusammen mit Ihren Orderterminen und nicht danach. Eine Software, die Sie erst einführen, wenn die neue Ware schon an der Stange hängt, bedeutet doppelte Arbeit.

Am Kassenplatz: Was anfällt und was Sie sich sparen können

In einer Boutique ist die Kasse klein, sichtbar und oft zugleich Packtisch. Eine Waage und ein Förderband brauchen Sie nicht, einen Etikettendrucker aber womöglich schon. Machen Sie vor dem ersten Gespräch eine Liste, statt sich ein Paket verkaufen zu lassen.

Checkliste der Kostenpunkte am Kassenplatz einer Boutique von Scanner bis Mobilfunk-Reserve
Nicht alles ist Pflicht. Prüfen Sie jeden Punkt gegen Ihren eigenen Ablauf.

Für Welda Stock genügen ein Computer mit Browser, eine Internetverbindung und ein handelsüblicher Barcode-Scanner. Die Software ist webbasiert und wird nicht installiert. Falls Sie eine zertifizierte Kasse benötigen, kommt deren Hardware gegebenenfalls hinzu; das ist eine eigene Entscheidung. Das Angebot behandelt die Einrichtung Ihrer Hardware. Ob Geräte zusätzlich angeschafft werden müssen, klären Sie bitte gesondert.

Beim Kartenterminal lohnt sich ein genauer Blick. Mietpreis, Mindestlaufzeit, Gebühren je Zahlung und die Frage, ob Sie den Anbieter später wechseln können, sind in der Summe oft bedeutender als der Unterschied zwischen zwei Softwarepaketen. Da Boutiquen tendenziell weniger, dafür höhere Beträge abrechnen als ein Café, hilft Ihnen die Beispielrechnung eines anderen Geschäfts kaum weiter. Nehmen Sie Ihre eigenen Kartenumsätze der letzten zwölf Monate. Die Kartenabwicklung ist in unseren Unterlagen nicht als Teil von Welda Stock beschrieben, also planen Sie dafür einen eigenen Vertrag ein.

Bleibt die Verbindung. Webbasierte Lösungen laufen über Ihre Leitung, das gilt auch für Welda Stock. Wir empfehlen eine stabile Verbindung; ist sie unzuverlässig, planen wir bei der Einrichtung die passende Arbeitsweise gemeinsam. In Altbauten mit dicken Wänden sollten Sie das WLAN direkt am Kassenplatz testen. Wenn Sie zwingend einen vollständigen Offline-Betrieb brauchen, fragen Sie danach, bevor Sie sich entscheiden.

Hängeetiketten: der Kostenpunkt, der in keinem Angebot steht

Größere Marken liefern ihre Ware oft mit EAN auf dem Etikett. Dann ist die Sache schnell erledigt: scannen, zuordnen, fertig. Kleine Labels, Einkäufer auf Großhandelsmärkten, Eigenmarken oder Second-Hand-Ware bringen dagegen häufig keinen brauchbaren Code mit. Dann drucken Sie selbst.

Das hat drei Kostenteile: den Etikettendrucker, das Verbrauchsmaterial wie Etiketten, Farbband und Fäden, und vor allem die Arbeitszeit. Hängen in einer Lieferung ein paar Hundert Teile, ist ein Abend schnell weg, und zwar am Saisonstart, wenn jeder Abend ohnehin knapp ist. Hinzu kommt das Risiko: Hängt das Etikett einer 38 an einer 40, stimmt Ihr Bestand vom ersten Tag an nicht. Die Software meldet dann unverdrossen falsche Zahlen, und nach ein paar Wochen glaubt ihr niemand mehr.

Fragen Sie deshalb konkret nach: Erzeugt das System selbst Barcodes für Ware ohne EAN? Drucken Sie aus dem Programm heraus oder über eine Zusatzsoftware? Wer richtet die Vorlage ein? Was passiert, wenn dieselbe Marke später mit eigenem Code liefert? In Welda Stock hat jede Größe und Farbe eine eigene Artikelnummer und einen eigenen Barcode. Der Etikettendruck ist in unseren Produktunterlagen aber nicht als eigene Funktion beschrieben. Wenn bei Ihnen viel Ware ohne Code ankommt, gehört das an den Anfang unseres Gesprächs.

Eine einfache Methode, diesen Posten zu beziffern: Stoppen Sie bei einer normalen Lieferung die Zeit fürs Etikettieren, und multiplizieren Sie sie mit den Lieferungen einer Saison. Mit Ihrem eigenen Stundensatz bewertet, ist das ein realer Budgetposten. Bei manchen Läden kann er eine Software, die den Aufwand spürbar senkt, durchaus rechtfertigen.

Sale, Kommission, Gutschein: Was Modehändler zusätzlich prüfen sollten

Drei Abläufe gehören zum Alltag vieler Boutiquen und fehlen in vielen Standardvorführungen. Jeder kann später Geld kosten, wenn Sie ihn nicht vorher prüfen.

Reduzierung im Sale. Sommer- und Winterschlussverkauf sind heute keine gesetzlich festgelegten Termine mehr, im Handel aber nach wie vor fest eingeplant. Wichtig ist hier nicht der Rabatt-Knopf, sondern die Frage, was übrig bleibt. Wenn die mittleren Größen eines Mantels ausverkauft sind und nur 34 und 46 hängen, lohnt sich vielleicht eine andere Reduzierung als beim Modell, das in allen Größen liegen blieb. Welda Stock zeigt die Einkaufs-/Verkaufsmarge je Produkt sowie tägliche, wöchentliche und monatliche Verkaufsberichte, sodass Sie die Preisentscheidung auf Zahlen stützen können. Was dann noch übrig bleibt, gehört in die Abverkaufsplanung für die nächste Order.

Kommissionsware. Wenn Sie Ware junger Labels in Kommission nehmen, gehört sie nicht Ihnen, liegt aber in Ihrem Regal. Das verändert Bestandsbewertung, Abrechnung und Marge. In unseren Produktunterlagen zu Welda Stock ist keine eigene Kommissionsverwaltung beschrieben. Haben Sie viel davon, spielen Sie den Fall in jeder Demo konkret durch: Wareneingang, Verkauf, Abrechnung an das Label, Rückgabe. Sprechen Sie außerdem mit Ihrem Steuerberater über die Behandlung.

Gutscheine und Umtausch. Geschenkgutscheine und der Umtausch einer Größe gegen eine andere sind in Modegeschäften alltäglich. Steuerlich gelten für Gutscheine eigene Regeln, und der Umtausch einwandfreier Ware im Laden ist in der Regel eine Kulanzleistung, keine gesetzliche Pflicht. Klären Sie Einzelheiten mit Ihrem Steuerberater. Für die Software zählt, dass beide Größen im Bestand richtig landen und der Vorgang nachvollziehbar bleibt. Gutscheine sind in unseren Unterlagen zu Welda Stock nicht beschrieben, also bitte gezielt nachfragen. Mehr zu den Abläufen selbst lesen Sie im Beitrag Retouren- und Umtauschmanagement im Einzelhandel.

Kundenkartei und DSGVO: billig angelegt, teuer nachgebessert

Viele Boutiquen leben von Stammkundinnen. Wer die Lieblingsmarke, die Größe und die letzte Anprobe einer Kundin kennt, verkauft besser. Sobald diese Angaben im System statt im Kopf der Inhaberin liegen, wird daraus jedoch eine Frage des Datenschutzes. Auch hier gilt: allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung.

Überlegen Sie, was Sie wirklich speichern müssen, denn weniger ist einfacher. Holen Sie für einen Newsletter oder eine WhatsApp-Nachricht zur neuen Kollektion eine ausdrückliche Einwilligung ein und halten Sie fest, wann sie erteilt wurde. Regeln Sie, wer im Team die Kartei sehen darf; Aushilfen brauchen meist keinen Zugriff auf alles. Und fragen Sie jeden Cloud-Anbieter nach dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung, nach dem Speicherort der Daten und danach, wie Sie im Fall der Kündigung an Ihre Daten kommen. Das kostet selten viel Geld, wenn Sie es am Anfang tun. Nachzubessern kostet Zeit und Nerven. Bitten Sie auch uns um diese Angaben, bevor Sie sich entscheiden.

Angebote vergleichen: Einmalig oder monatlich, auf 36 Monate gerechnet

Sobald ein Angebot monatlich und das andere einmalig abgerechnet wird, hilft nur eine gemeinsame Zeitachse. 36 Monate sind ein faires Maß, denn ein Warensystem wechselt man nicht jede Saison. Die Tabelle zeigt die Methode an einem frei erfundenen Beispiel und in Einheiten statt in Euro, weil es nicht um Marktpreise geht, sondern um den Rechenweg.

Posten (Beispiel, Einheiten)Angebot A: monatlichAngebot B: einmalig
Software über 36 Monate bzw. Einmalbetrag3038
Zusatzmodul für Größen und Farben10enthalten
Hardware, gleiche Geräte1414
Ihre Arbeitsstunden für die Datenerfassung88
Summe 36 Monate6260
Balkendiagramm in Einheiten mit sichtbarem Betrag und 36-Monats-Summe zweier Angebote
Der auffälligste Betrag sagt wenig: Am Ende liegen beide Angebote im Beispiel fast gleichauf.

Die Tabelle zeigt keine Überlegenheit eines Preismodells. Ohne das Zusatzmodul wäre Angebot A klar günstiger, mit einer zusätzlichen jährlichen Preisanpassung wäre es teurer. Entscheidend ist, dass Sie die Zeile finden, die in Ihrem Fall den Ausschlag gibt. TSE und Kartenterminal fehlen in dieser Rechnung bewusst, weil das Beispiel annimmt, dass beide Angebote sie gleichermaßen nicht enthalten. Enthält nur eines davon die TSE, gehört sie selbstverständlich in die Tabelle.

Zur Einordnung des Abo-Modells ein paar Rückfragen: Wie lange läuft der Vertrag, wie verlängert er sich, und wann ist die Kündigungsfrist? Kann der Anbieter den Preis während der Laufzeit anpassen? Was passiert mit Ihren Daten nach dem Ende? Beim Einmalbetrag lauten die Fragen: Wie lange sind Updates und Support enthalten? Was kostet eine zusätzliche Filiale oder ein weiterer Nutzer?

Fünf Schritte, um aus mehreren Anbieterangeboten eine vergleichbare Tabelle zu machen
Mit einer Seite über Ihren Laden und denselben Zeilen werden Angebote endlich vergleichbar.

Support: Was am langen Samstag zählt

Boutiquen machen einen wichtigen Teil des Umsatzes dann, wenn andere Büros geschlossen haben. Ein Support, der montags bis freitags bis 17 Uhr erreichbar ist, hilft Ihnen am Samstag im Weihnachtsgeschäft wenig. Lassen Sie sich die Zeiten, Kanäle und Sprachen schriftlich geben und klären Sie, ob Support im Preis enthalten ist oder gestaffelt wird.

Modehandel lebt oft von Teilzeit und Aushilfen. Fragen Sie deshalb, ob auch die Einweisung neuer Mitarbeiterinnen abgedeckt ist und was sie kostet. Die beste Prüfung in der Demo ist simpel: Lassen Sie jemanden, der das System noch nie gesehen hat, einen Verkauf und einen Umtausch durchführen. Bei Welda Stock gehört die Schulung für Kasse, Lager und Leitung zur Einrichtung, die Benutzeroberfläche gibt es auf Deutsch, Englisch und Türkisch, und auf unseren Produktseiten führen wir technischen Support rund um die Uhr auf. Prüfen Sie im Gespräch, was das für Ihre Fragen konkret bedeutet.

Berechtigungen gehören in dieselbe Rechnung. Aushilfen sollten verkaufen können, ohne Einkaufspreise und Margen zu sehen. Für Kasse, Lager und Leitung lassen sich bei Welda Stock getrennte Stufen festlegen. Ein gemeinsamer Login wirkt günstiger, weil er Nutzerlizenzen spart. Er sorgt aber dafür, dass sich später niemand mehr erinnert, wer einen Rabatt gegeben hat.

Nicht jede Boutique braucht dasselbe Budget

Vielleicht brauchen Sie auch noch gar keine Warenwirtschaft. Eine kleine Boutique mit wenigen Modellen, vielen Einzelstücken und einer Inhaberin, die jedes Teil kennt, kommt eine Weile mit einer sauberen Excel-Liste und regelmäßiger Inventur zurecht. Die Kassenfrage bleibt trotzdem und gehört zum Steuerberater. Anders sieht es aus, wenn volle Größenläufe, zwei Saisons und Aushilfen zusammenkommen. Dann kostet auch das Nichtstun etwas: der Gang ins Lager, die verpasste Größe, der Blick auf die Bestände erst bei der Inventur.

Entscheidungsschema, das vier Boutique-Situationen dem ersten Budgetposten zuordnet
Die Priorität hängt davon ab, wie Sie verkaufen, nicht nur davon, wie viel.

Trägt Ihr Onlineshop einen großen Teil des Umsatzes, verschiebt sich die Rechnung erneut. Dann ist die Verbindung zwischen Shop und Bestand das Wichtigste. In unseren Produktunterlagen zu Welda Stock ist keine Shop-Anbindung beschrieben, also fragen Sie zu Beginn danach. Wenn wir nicht passen, möchten wir das lieber früh sagen. Für den Web-Auftritt selbst finden Sie Orientierung im Beitrag Website für Boutique und Modegeschäft.

Umstellen im Rhythmus der Saison

Der falsche Zeitpunkt kann mehr kosten als jede Zeile im Angebot. Mitten im Sale oder in der Woche, in der die neue Ware eintrifft, sollten Sie nicht umstellen. Am günstigsten ist die Zeit, in der die Altware weitgehend abverkauft ist und die neue Kollektion noch nicht hängt: weniger Teile, weniger Etiketten, eine schnellere Inventur.

Zeitplan für die Umstellung von der Order über die Eröffnungsinventur bis zur Stichprobe
Rechnen Sie von der nächsten großen Lieferung aus rückwärts.

Bereinigen Sie zuerst Ihre Liste: Jede Zeile enthält genau eine Größe in einer Farbe, mit getrennten Spalten für Modell, Größe, Farbe, Barcode, Einkaufs- und Verkaufspreis. Einzelheiten dazu stehen im Beitrag Von Excel zur Warenwirtschaft. Sprechen Sie vor dem Stichtag mit Ihrem Steuerberater über den Kassenwechsel und die Aufbewahrung alter Unterlagen, gerade wenn eine bisherige Kasse außer Betrieb geht.

Bei Welda beginnt der Ablauf mit Demo und Bedarfsanalyse. Darauf folgen Einrichtung und Datenübernahme per Excel, Schulung und ein begleiteter Start. Die Einrichtung ist meist am selben Tag erledigt, Ihre eigene Inventur und die Eingewöhnung kommen natürlich hinzu. Beim ersten Wareneingang aktualisieren sich mit der erfassten Lieferantenrechnung Bestand und Verbindlichkeit gleichzeitig. So erlebt Ihr Team das System gleich an einem echten Vorgang.

Die Demo: mit drei Teilen und einer Umtauschkundin

Vorführdaten funktionieren immer. Nehmen Sie deshalb eigene Beispiele mit oder schicken Sie sie vorab. Ein brauchbares Drehbuch sieht so aus:

  1. Legen Sie ein neues Modell in fünf Größen und zwei Farben an und schauen Sie auf die Uhr.
  2. Verkaufen Sie ein Teil ohne Barcode. Wie geht das an der Kasse?
  3. Verkaufen Sie eine Bluse in 38 und tauschen Sie sie dann gegen 40 um. Stimmen beide Bestände? Ist der Vorgang nachvollziehbar?
  4. Reduzieren Sie eine einzelne Farbe. Sehen Sie sofort die verbleibende Marge?
  5. Melden Sie sich als Aushilfe an. Sind Einkaufspreise verborgen?
  6. Rufen Sie den Tagesabschluss auf. Sind Bar und Karte getrennt ausgewiesen?
  7. Exportieren Sie Artikel und Bestand. Können Sie mit der Datei etwas anfangen?
  8. Stellen Sie die TSE-Frage und notieren Sie die Antwort wörtlich.

Wo Welda Stock in dieser Rechnung steht

Dieselbe Tabelle gilt auch für uns. Bei Welda Stock gibt es keine feste Paketliste. Der Preis richtet sich nach der Zahl Ihrer Nutzer, nach Filialen und Lagern, nach Artikelmenge und Datenübernahme sowie nach Hardware und Kassenablauf. Es fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an, ohne versteckte oder wiederkehrende Kosten. Einrichtung, die Übernahme von Artikeln, Beständen und Kunden per Excel sowie die Schulung sind Teil des Angebots. Den konkreten Preis klären wir im kostenlosen Gespräch. Die Faktoren finden Sie auf unserer Preisseite für die Lagersoftware.

Für das Bekleidungsgeschäft bedeutet das: jede Größe und Farbe mit eigener Artikelnummer und eigenem Barcode, Verkauf per Scan mit Kundenbeleg, Meldung bei kritischem Bestand, Inventur, Lieferantenrechnungen und offene Beträge, Marge je Produkt, Rollen für Kasse, Lager und Leitung und auf Wunsch mehrere Filialen. Beim Thema Warenwirtschaft Boutique Kosten zeigt unsere Seite für Bekleidungsgeschäfte, wie das im Tagesablauf aussieht.

Klären sollten Sie mit uns: TSE und fiskalische Anforderungen, Kartenabwicklung, die Anschaffung von Geräten, Etikettendruck, Gutscheine, Kommissionsware und die Shop-Anbindung. Diese Punkte sind in unseren Unterlagen nicht als Leistung von Welda Stock beschrieben. Ist einer davon für Sie unverzichtbar, nennen Sie ihn als Erstes.

Häufige Fragen

Was kostet eine Warenwirtschaft für eine Boutique?

Das hängt vor allem von Artikelzahl, Nutzern, dem Umgang mit Größen und Farben und der Kassenlösung ab, außerdem von Einrichtung, Hardware und Support. Einen seriösen Einzelbetrag gibt es deshalb nicht. Rechnen Sie jedes Angebot auf 36 Monate hoch. Für Welda Stock klären wir den Preis im kostenlosen Gespräch.

Brauche ich als kleine Boutique überhaupt eine TSE?

Wenn Sie ein elektronisches Aufzeichnungssystem einsetzen, müssen dessen Anforderungen erfüllt sein. Die offene Ladenkasse ist grundsätzlich möglich, stellt aber eigene Ansprüche. Klären Sie mit Ihrem Steuerberater, was für Ihr Geschäft gilt, und nicht allein mit dem Verkäufer der Kasse.

Ist Welda Stock eine TSE-zertifizierte Kasse?

In unseren Produktunterlagen wird es nicht so beschrieben. Es deckt Bestand, Verkauf, Kundenkonten und Berichte ab. Sprechen Sie Ihre fiskalischen Anforderungen zu Beginn des Gesprächs an und beziehen Sie Ihren Steuerberater ein.

Wie gehe ich mit Ware ohne EAN um?

Sie vergeben einen eigenen Code und drucken ein Etikett. Dafür brauchen Sie einen Etikettendrucker, Material und Zeit. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das System Codes erzeugt und wie der Druck läuft, und testen Sie das mit Ihrem Gerät.

Reicht für den Anfang eine Excel-Liste?

Bei wenigen Modellen und einer Person im Laden oft ja, sofern die Kassenfrage geklärt ist und Sie regelmäßig zählen. Bei vollen Größenläufen und Aushilfen wird es schnell unübersichtlich. Eine saubere Liste bleibt in jedem Fall wertvoll, weil sie die Grundlage für den Import in ein späteres System ist.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Umstellung?

Nach dem Sale und vor der nächsten Lieferung. Dann hängt wenig Ware im Laden, und Inventur und Etikettierung bleiben überschaubar. Rechnen Sie vom Liefertermin rückwärts und binden Sie Ihren Steuerberater früh ein.

Kann ich Welda Stock vorher ansehen?

Ja. In einer kostenlosen Demo gehen wir Größen, Farben, Kasse und Berichte gemeinsam durch. Umfang und Preis klären wir im selben Gespräch, ohne Verpflichtung.

Bringen Sie gern Ihren letzten Orderzettel oder ein vorliegendes Angebot mit. Vereinbaren Sie ein kostenloses Gespräch; wir gehen Artikelzahl, Geräte und Kassenablauf gemeinsam durch, und Sie wissen danach, was bei Ihnen in die Tabelle gehört.

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