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Klinikmanagement

Yogastudio Software: Worauf kleine Studios achten sollten

Welda-Team14 Min. Lesezeit1 November 2026

Eine gute Yogastudio-Software verbindet drei Dinge, die heute oft getrennt in Excel, WhatsApp und auf Papier liegen: den Kursplan mit einem Teilnehmerlimit je Kurs, die Anwesenheit mit dem Restguthaben der 10er-Karte und die Absage mit der Warteliste. Für ein kleines Studio mit einem Raum ist das der Kern der Entscheidung. Alles andere, von der Mitglieder-App bis zum Marketing-Modul, kommt danach.

In Deutschland kommen ein paar Fragen dazu, die internationale Vergleichsseiten selten behandeln: Präventionskurse mit Krankenkassen-Zuschuss, Beitragseinzug per SEPA-Lastschrift, Honorarkräfte als Lehrkräfte, die Kassenpflichten am Empfang und der Umgang mit Gesundheitsangaben nach DSGVO. Genau an diesen Stellen entscheidet sich, ob eine Software in Ihrem Alltag trägt oder ob neben ihr die alte Liste weiterläuft. Dieser Beitrag ordnet das ein und endet mit Fragen für die Vorführung, damit Sie am Ende wissen, was Sie wirklich brauchen. Rechtliche Hinweise sind allgemein gehalten und ersetzen keine Beratung.

Warum eine Yogastunde kein Fitness-Check-in ist

Viele Programme für Studios stammen aus der Welt der Fitnessstudios. Dort zahlt ein Mitglied einen Monatsbeitrag, scannt am Eingang seine Karte und trainiert, wann es will. Der Dreh- und Angelpunkt ist der Vertrag, nicht die einzelne Stunde. Im Yogastudio ist es umgekehrt: Der Dreh- und Angelpunkt ist die Stunde am Dienstag um 18 Uhr mit zwölf Matten, einer bestimmten Lehrerin und einer Warteliste.

Das hat Folgen für die Auswahl. Ein Teilnehmerlimit ist im Yoga zudem keine feste Gerätezahl wie beim Reformer. In denselben Raum passen für eine Vinyasa-Stunde vielleicht vierzehn Matten, für Yin Yoga mit Bolstern, Decken und Blöcken eher zehn. Ein Anfängerkurs braucht Platz, damit die Lehrkraft korrigieren kann. Schwangerenyoga wird oft noch kleiner gehalten, und beim Aerial Yoga bestimmt die Zahl der Tücher die Grenze. Das sind Beispiele, keine Regeln, aber sie zeigen die Anforderung: Das Limit muss je Kurs einstellbar sein und darf nicht nur am Raum hängen.

Dazu kommt die Rolle der Inhaberin oder des Inhabers. Im kleinen Studio unterrichten Sie vermutlich selbst, während Nachrichten auflaufen. Eine Absage, die um 18:10 Uhr ankommt, sehen Sie frühestens nach der Stunde, und der freie Platz im 19-Uhr-Kurs ist dann längst verloren. Die eigentliche Frage an eine Software lautet deshalb: Was passiert, solange Sie auf der Matte stehen?

Vier Schritte von der erfassten Absage über das aktualisierte Kontingent und die informierte Warteliste bis zur aktuellen Teilnehmerliste
Der freie Platz sollte nicht darauf warten, dass die Lehrkraft ihr Telefon wieder einschaltet.

In Welda CRM legen Sie Gruppenkurse mit Trainer, Raum und Kontingent an. Ist ein Kurs voll, kommen weitere Anmeldungen auf die Warteliste, und bei einer Absage wird die nächste Person benachrichtigt. Wichtig für die Einordnung: Über die Online-Terminseite fragen Mitglieder Termine an, Ihr Team bestätigt sie. Das gibt Ihnen Kontrolle, heißt aber auch, dass eine Anfrage während Ihrer Stunde offen bleibt. Wenn sich bei Ihnen alles um die sofortige, selbstständige Buchung dreht, sollten Sie diesen Unterschied vorab abwägen. Wie das Ganze in der Praxis aussieht, zeigt unsere Seite zur Yogastudio Software, die Fitness-, Pilates- und Yogastudios gemeinsam behandelt.

10er-Karte, Monatsabo, Präventionskurs: drei Produkte, drei Logiken

Der häufigste Fehler bei der Auswahl ist, alles als „Mitgliedschaft" zu denken. Viele deutsche Yogastudios verkaufen aber eine Mischung, die sich im Alltag sehr unterschiedlich verhält.

Vergleichstabelle von 10er-Karte, Monatsabo und Präventionskurs nach Verkaufsgegenstand, relevanten Daten, heiklem Moment und Nachweis
Wer alle drei Produkte in dieselbe Excel-Spalte schreibt, bekommt spätestens am Kursende ein Problem.

Die 10er-Karte ist vorausbezahlte Leistung. Das Studio schuldet der Kundin Stunden, und die Kundin erinnert sich an ihren Kontostand meist etwas großzügiger als das Heft. Klären Sie deshalb vorab: Wie lange gilt die Karte? Bis wann ist eine Absage kostenlos? Darf der Partner die Karte mitnutzen? Was passiert bei Schwangerschaft oder längerer Verletzung? Sehr kurze Gültigkeitsfristen können rechtlich angreifbar sein; lassen Sie Ihre Formulierung im Zweifel prüfen.

Das Monatsabo ist ein Dauerschuldverhältnis. Hier zählen Beginn, Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und die Frage, wie eine Ruhezeit läuft. Die Regeln für Verbraucherverträge, also etwa zu Laufzeit, automatischer Verlängerung und zur Kündigung online geschlossener Verträge, wurden in den vergangenen Jahren verschärft. Prüfen Sie Ihre AGB entsprechend und halten Sie fest, ob die Software nur das Enddatum zeigt oder auch die Kündigungsfrist im Blick behält.

Der Präventionskurs ist die dritte, sehr deutsche Logik, der wir gleich einen eigenen Abschnitt widmen.

Welda CRM führt Mitgliedschaften mit Beginn, Ende und Status im Mitgliederprofil. Das Restguthaben von 10er-Karten und Paketen sinkt automatisch mit jeder Teilnahme, Raten und offene Beträge stehen im selben Profil. Wie sich Ihre konkreten Regeln zu Pausen und späten Absagen abbilden lassen, klären Sie am besten im Gespräch anhand Ihrer AGB, statt sich auf eine pauschale Aussage in einem Blogbeitrag zu verlassen.

Präventionskurse nach § 20 SGB V: Die Anwesenheit ist der Engpass

Viele Yogalehrende in Deutschland bieten Kurse an, die nach § 20 SGB V als Präventionsangebot zertifiziert sind. Die Prüfung läuft über die Zentrale Prüfstelle Prävention, und Krankenkassen können Teilnehmenden einen Teil der Kursgebühr erstatten. Für Studios ist das ein starker Zugang zu neuen Menschen, auch zu solchen, die sonst vielleicht nie in ein Yogastudio gegangen wären.

Organisatorisch hat es aber wenig mit der offenen Stunde zu tun. Ein Präventionskurs ist ein geschlossenes Format mit festen Terminen, und der Zuschuss setzt in der Regel eine regelmäßige Teilnahme voraus. Viele Kassen verlangen dafür eine Bescheinigung über eine Mindestanwesenheit, häufig wird ein Anteil von rund 80 Prozent genannt. Die genauen Vorgaben können sich unterscheiden und ändern; prüfen Sie sie bei der Zertifizierungsstelle und bei den Kassen Ihrer Teilnehmenden.

Daraus folgt eine ganz konkrete Anforderung: Sie müssen je Termin und je Person wissen, wer da war, und zwar nicht erst am letzten Abend, wenn jemand die Bescheinigung haben möchte. Stellen Sie sich dieses Beispiel vor: Ein Kurs läuft über zehn Wochen, eine Teilnehmerin hat zweimal gefehlt und bittet in der neunten Woche um einen Nachholtermin. Wer jetzt zwischen Papierliste und Chatverlauf sucht, stellt womöglich eine falsche Bescheinigung aus oder muss jemanden enttäuschen. Eine digitale Anwesenheitsliste verhindert solche Situationen.

Checkliste mit sechs Punkten, welche Daten und Absprachen ein zertifizierter Präventionskurs im Studio benötigt
Prüfen Sie jeden Punkt an einem echten Kurs aus Ihrem Plan.

Fragen Sie in der Vorführung daher, ob sich ein geschlossener Kurs mit festen Teilnehmenden sauber von offenen Stunden trennen lässt und ob die Teilnahmeliste exportierbar ist. Eine automatische Teilnahmebescheinigung nach Kassenvorgaben gehört nicht zu dem, was wir für Welda CRM zusagen; die Teilnahme je Termin können Sie dort aber festhalten. Klären Sie im Gespräch, wie sich Ihr Kurs am besten abbilden lässt.

Honorarkräfte, Vertretungen und die Abrechnung am Monatsende

Yogalehrkräfte unterrichten oft in mehreren Studios und rechnen auf Honorarbasis ab. Das macht zwei Dinge wichtig: die saubere Erfassung, wer wirklich unterrichtet hat, und die Trennung von Daten.

Vertretungen entstehen kurzfristig, oft in einer Lehrer-WhatsApp-Gruppe. Wenn der Kursplan danach nicht geändert wird, steht am Monatsende die falsche Person in der Abrechnung. Die Software sollte also erlauben, für einen einzelnen Termin die Lehrkraft zu ändern, ohne den Serientermin anzufassen. Ein Beispiel: Wenn Sie pro Stunde abrechnen, reicht die Information, wer unterrichtet hat. Wenn Sie je Kopf abrechnen, wird die Anwesenheitsliste zur Honorargrundlage, und ein nicht ausgefüllter Kurs führt zu einem unangenehmen Gespräch.

Daneben sollten Sie den rechtlichen Status im Blick haben. Seit dem sogenannten Herrenberg-Urteil des Bundessozialgerichts wird die Selbstständigkeit von Lehrkräften genauer betrachtet, und feste Einbindung in Plan und Betrieb kann ein Indiz gegen Selbstständigkeit sein. Die Bewertung hängt immer vom Einzelfall ab; ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung oder eine Beratung gibt hier Sicherheit. Eine Software entscheidet diese Frage nicht, aber sie sollte Ihnen auch nichts aufzwingen: Wenn eine Lehrkraft zum Beispiel selbst wählen kann, welche Stunden sie übernimmt, sollte der Plan das abbilden können.

Auch beim Datenzugriff lohnt ein genauer Blick. Eine Lehrkraft, die auch für andere Studios in der Stadt unterrichtet, braucht ihre Stunden und Teilnehmerlisten, aber nicht Ihre gesamte Mitgliederdatenbank mit Telefonnummern. In Welda CRM hat jede Lehrkraft einen eigenen Kalender, und Berechtigungen werden nach Rolle vergeben. Die Provisions- und Prämienberechnung ist ab dem Pro-Plan enthalten; sprechen Sie das an, falls die Honorarberechnung im System stattfinden soll.

Lastschrift, Rechnung und Kasse: Wo das Geld wirklich landet

In Deutschland gehört die SEPA-Lastschrift bei Monatsbeiträgen im Studiobereich vielerorts zum Standard. Für die Softwareauswahl ist das einer der wichtigsten Punkte, weil er mehrere Fragen nach sich zieht: Werden SEPA-Mandate im System verwaltet? Wer zieht ein, das Programm selbst, ein Zahlungsdienstleister oder Ihre Bank? Was passiert bei Rücklastschriften? Wie bekommt das Mitglied seinen Beleg?

Hier ist Offenheit wichtig: Welda CRM verfolgt Rechnungen, Zahlungen, Raten, Kasse, Bank und POS und zeigt offene Beträge im Mitgliederprofil. Einen integrierten SEPA-Lastschrifteinzug sagen wir auf dieser Grundlage nicht zu. Wenn der automatische Einzug von Monatsbeiträgen für Ihr Studio zentral ist, klären Sie im Gespräch, wie das bei Ihnen laufen würde, bevor Sie sich entscheiden. Bei einem Studio, das hauptsächlich 10er-Karten per Überweisung oder Karte verkauft, ist diese Frage kleiner.

Am Empfang gibt es außerdem die Kassenfrage. Wer ein elektronisches Aufzeichnungssystem mit Kassenfunktion nutzt, unterliegt in der Regel den Vorgaben des Kassengesetzes: zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE), Belegausgabepflicht und Meldung des Systems ans Finanzamt. Eine offene Ladenkasse für Tee und Matten hat andere, aber ebenfalls ernsthafte Dokumentationspflichten. Die Übersicht unten ist nur eine erste Orientierung.

Entscheidungsschema, das je nach Art des Kassierens im Studio die zu klärenden Punkte wie Kassenbericht, TSE und Belegausgabe nennt
Keine Steuerberatung: Besprechen Sie Ihren konkreten Fall mit Ihrer Steuerkanzlei.

Fragen Sie jeden Anbieter schriftlich, ob seine Lösung als Kassensystem im Sinne der Kassensicherungsverordnung gilt und wie die TSE angebunden ist. Für Welda CRM machen wir an dieser Stelle keine TSE-Zusage. Falls Sie am Empfang elektronisch kassieren, klären Sie das bitte vor dem Start. Unser Beitrag zur Wahl des richtigen Kassensystems hilft bei der Einordnung. Ein weiterer Punkt sind Firmenkunden: Wer Yoga für Unternehmen anbietet, sollte das Thema E-Rechnung im B2B-Bereich mit der Steuerkanzlei ansprechen.

DSGVO im Yogastudio: Bandscheibe, Schwangerschaft und die WhatsApp-Gruppe

Ein Anmeldeformular fragt schnell nach Vorerkrankungen, und die Lehrkraft notiert sich, wer Bandscheibenprobleme hat oder im fünften Monat schwanger ist. Das sind Gesundheitsdaten und damit besonders geschützte Daten nach Art. 9 DSGVO. Dafür braucht es in der Regel eine klare Rechtsgrundlage, häufig eine ausdrückliche Einwilligung. Solche Daten gehören nicht in einen offen liegenden Ordner und auch nicht in eine Gruppe im Messenger.

Im Alltag helfen diese Fragen an sich selbst und an den Anbieter:

  • Auftragsverarbeitung: Gibt es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO, und wo werden die Daten verarbeitet?
  • Zugriff: Sieht die Vertretung nur die Hinweise für die eigene Stunde, oder alles?
  • Einwilligung: Wird festgehalten, wer wann wozu zugestimmt hat, und zwar getrennt für Gesundheitsangaben, Newsletter und Fotos?
  • WhatsApp: In einer großen Kursgruppe sieht jede Person alle Telefonnummern. Einzelne Erinnerungen vermeiden das. Klären Sie außerdem mit Ihrer Datenschutzberatung, unter welchen Bedingungen Sie den Kanal nutzen.
  • Löschung: Was passiert mit dem Profil einer Teilnehmerin, die vor Jahren ausgetreten ist, und welche Aufbewahrungsfristen gelten für Rechnungen?

Welda CRM speichert Kunden- und Gesundheitsdaten verschlüsselt und bietet Einwilligungsverwaltung sowie ein Audit-Log. Das unterstützt Sie, nimmt Ihnen aber die Verantwortung als Verantwortliche oder Verantwortlicher nicht ab. Fragen Sie im Gespräch nach den Unterlagen zur Auftragsverarbeitung, die Sie für Ihre eigene Dokumentation brauchen.

Woran Sie erkennen, dass Ihr Kursplan Geld verschenkt

Sobald die Anwesenheit sauber erfasst wird, entsteht ein Nebeneffekt, der für kleine Studios besonders nützlich ist: Sie sehen zum ersten Mal, welche Stunden wirklich tragen. Manche Kurspläne wachsen über Jahre eher zufällig, weil eine Lehrerin damals den Mittwochvormittag frei hatte.

Vier Kennzahlen einer Beispielwoche: Anzahl der Kurse, verfügbare Mattenplätze, tatsächliche Teilnahmen und Auslastung
Beispielwerte: 70 Prozent Auslastung sagen wenig, solange Sie nicht wissen, in welchen Kursen die leeren Matten liegen.

Rechnen Sie das mit Ihren eigenen Zahlen durch, aber schauen Sie dann nicht auf den Durchschnitt, sondern auf die Verteilung. Wenn sich im Beispiel die meisten der 48 leeren Plätze in drei Kursen sammeln, ist die Lösung vielleicht keine Werbung, sondern eine Verschiebung der Uhrzeit oder eine Zusammenlegung. Umgekehrt zeigt eine Warteliste, die Woche für Woche voll ist, dass eine weitere Stunde tragen könnte. Vorsicht jedoch bei voreiligen Schlüssen: Eine halbleere Frühstunde kann genau der Grund sein, warum einige treue Mitglieder bei Ihnen bleiben.

Die Berichte in Welda CRM zeigen Auslastung je Kurs, Umsatz aus Mitgliedschaften und Paketen sowie offene Beiträge. Damit lässt sich der Plan für den nächsten Monat auf Daten statt auf Bauchgefühl stützen. Wer tiefer in die Planung einsteigen möchte, findet im Beitrag zur Kursplanung und Warteliste im Pilatesstudio weitere Überlegungen, die zum großen Teil auch auf Yoga passen.

Was den Preis wirklich bestimmt

Der Monatsbetrag lässt sich leicht vergleichen, sagt aber wenig über die Gesamtkosten. Schicken Sie deshalb jedem Anbieter dasselbe Szenario schriftlich, beispielsweise: ein Raum, zwei Lehrkräfte auf Honorarbasis, eine Aushilfe, sechzehn Kurse pro Woche, siebzig aktive Teilnehmende, 10er-Karten und Monatsabos, WhatsApp-Erinnerungen. Lassen Sie sich dann nennen, was enthalten ist und was nicht. Achten Sie besonders auf diese Posten:

  • Benutzer: Melden sich alle Lehrkräfte an, oder führt eine Person die Listen?
  • Nachrichtenvolumen: In einer Praxis geht pro Termin eine Erinnerung raus, bei einem Kurs mit zehn Personen sind es zehn. Bei 112 Teilnahmen pro Woche wie im Beispiel oben sind das rechnerisch rund 480 Nachrichten im Monat. Vergleichen Sie das mit den enthaltenen Kontingenten.
  • Module: Provisionen, Kasse und Warenbestand für Matten und Zubehör können eine höhere Stufe voraussetzen.
  • Einzug und Zahlungsdienstleister: Gebühren je Transaktion und Rücklastschrift stehen selten im Grundpreis.
  • Kasse und TSE: Falls nötig, kommt das als eigener Posten hinzu.
  • Einrichtung und Datenübernahme: Inklusive, kostenpflichtig oder Ihre eigene Aufgabe?
  • Vertrag und Ausstieg: Laufzeit, Kündigungsfrist und das Exportformat Ihrer Daten.
  • Ihre eigene Zeit: Jede Stunde, die Sie weiter mit dem Abgleich verbringen, ist ein echter Kostenfaktor.

Welda CRM wird monatlich abgerechnet, eine separate Einrichtungsgebühr gibt es nicht: Einrichtung, Datenübernahme und Schulung sind im Abo enthalten. Der Preis richtet sich nach Standorten, Benutzern, Nachrichtenvolumen und Modulen und wird im kostenlosen Gespräch festgelegt.

Der Dienstagabend als Prüfstein für die Vorführung

Lassen Sie sich keine vorbereitete Präsentation zeigen, sondern Ihren eigenen Abend. Zum Beispiel: Vinyasa um 18 Uhr, zehn Plätze, Lehrerin Anna. Der Kurs ist voll, Julia steht auf der Warteliste. Um 16 Uhr sagt Markus ab. Julia hat nur noch eine Stunde auf ihrer 10er-Karte, und ihre zweite Rate ist offen. Anna ist krank, Tom vertritt sie. Neun Personen kommen, eine erscheint unentschuldigt nicht. Lassen Sie den Anbieter das am Bildschirm durchspielen.

Checkliste mit acht Fragen für die Softwarevorführung zu Warteliste, Guthaben, späten Absagen, Pausen, Raten, Vertretung, Beitragseinzug und Datenexport
Lassen Sie sich die Antworten zeigen, nicht nur erzählen.

Es ist in Ordnung, wenn nicht alles automatisch geht. Sie sollten danach aber genau wissen, was von Hand bleibt. Nutzen Sie danach auch die Testphase mit echten Kursen. Welda CRM lässt sich 7 Tage kostenlos testen, in dieser Zeit sind alle Module offen; Ihre Daten werden danach nicht gelöscht.

Vom Karteikasten in die Software

Heikel ist beim Umstieg nicht die Mitgliederliste, sondern das Restguthaben. Der Wechsel ist die einmalige Gelegenheit, alle offenen Karten einvernehmlich festzuhalten. Setzen Sie einen Stichtag, zählen Sie jede Karte nach und fragen Sie im Zweifel die betreffende Person.

Zeitplan über vier Wochen für den Wechsel von Papierlisten zur Software, von den Kartenregeln bis zum Abschluss der Papierliste
Ein Beispieltempo. Beim Abgleich der Restguthaben sollten Sie sich die meiste Zeit nehmen.

Zwei Gewohnheiten entscheiden über den Erfolg. Erstens eine einzige, klare Nachricht an alle: So buchen Sie, so sagen Sie ab, hier fragen Sie nach. Zweitens Konsequenz: Wenn Sie nach dem Stichtag weiter Anmeldungen per Nachricht annehmen, leben zwei Systeme nebeneinander, und am Ende hat die Software schuld. Die Kurs-Gruppe in WhatsApp können Sie zur reinen Ankündigung machen. Sehr alte Datensätze müssen Sie dagegen nicht mitnehmen; prüfen Sie, was gelöscht werden sollte und was aus steuerlichen Gründen aufbewahrt werden muss. Wenn Sie parallel Ihren Auftritt überarbeiten, hilft unser Beitrag zur Website für Pilates- und Yogastudios. Für den Blick auf Verlängerungen und Kündigungen lohnt der Artikel zur Mitgliederverwaltung.

Für welches Studio Welda CRM passt und für welches nicht

Gut passt Welda CRM, wenn Sie vor Ort unterrichten, 10er-Karten und Mitgliedschaften führen, Ihre Teilnehmenden per WhatsApp erreichen und Plan, Guthaben, Warteliste und Zahlungsstand an einer Stelle haben möchten. Die Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar, und auch Englisch und Türkisch sind möglich, was bei internationalem Publikum hilfreich sein kann.

Weniger passend oder zumindest klärungsbedürftig ist es, wenn eines dieser Dinge für Sie zentral ist: automatischer SEPA-Einzug aus dem Programm, TSE-konforme Kassenführung, eine eigene Mitglieder-App, sofort bezahlte Online-Buchungen, automatisierte Teilnahmebescheinigungen für Präventionskurse, Videokurse oder die Anbindung an Sammelplattformen und Firmenfitness-Programme. Diese Punkte gehören nicht zu dem, was wir hier zusagen, und das sagen wir lieber vorher als nachher. Für eine Lehrkraft mit wenigen Kursen und ohne Karten reicht womöglich ein einfacher Kalender.

Wenn Sie sich in der ersten Gruppe wiederfinden, schauen Sie sich die Seite zur Yogastudio Software von Welda an und vereinbaren Sie ein kostenloses Gespräch. Bringen Sie am besten Ihren Kursplan, Ihre Kartenregeln und die Antwort auf die Frage mit, wie Sie heute kassieren. Dann lässt sich schnell klären, welcher Plan passt und was von Hand bleibt.

Häufige Fragen

Was ist die wichtigste Funktion einer Yogastudio Software?

Die Verbindung von Kurs, Platz und Guthaben: ein Limit je Kurs, eine Anwesenheit, die das Guthaben automatisch reduziert, und eine Warteliste, die bei Absagen greift. Ohne diese Verbindung löst auch eine lange Funktionsliste das Tagesproblem nicht.

Reicht eine Fitnessstudio-Software für Yoga?

Das hängt davon ab, wie sie Kurse behandelt. Wenn sie sich vor allem um Verträge und Zugangskontrolle dreht, fehlen oft Details wie das Limit je Kurs oder die Vertretung. Lassen Sie sich einen echten Kursabend zeigen.

Ab wann lohnt sich eine Software für ein kleines Yogastudio?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Häufig ist der Auslöser der erste Streit um Restguthaben, die zweite Lehrkraft oder der wöchentliche Abgleich, der Ihren Sonntag kostet.

Brauche ich als Yogastudio eine TSE?

Das hängt davon ab, wie Sie kassieren. Bei elektronischen Kassensystemen ist sie in der Regel erforderlich, bei einer offenen Ladenkasse gelten andere Pflichten. Bitte klären Sie das mit Ihrer Steuerkanzlei und fragen Sie Anbieter schriftlich danach.

Können Mitglieder selbst online buchen?

Bei den meisten Lösungen ja, aber die Abläufe unterscheiden sich. Bei Welda CRM fragen Mitglieder Termine über die Online-Terminseite an, Ihr Team bestätigt sie. Bestätigungen und Erinnerungen gehen automatisch per WhatsApp raus.

Kann ich meine Listen aus Excel übernehmen?

Bei Welda CRM sind Einrichtung, Datenübernahme und Schulung im Abo enthalten. Prüfen Sie die Restguthaben offener Karten vorab selbst, damit es später keine Diskussionen gibt.

Was kostet eine Yogastudio Software?

Das hängt von Benutzern, Nachrichtenvolumen, Modulen und Vertragsbedingungen ab. Vergleichen Sie deshalb dasselbe Szenario bei allen Anbietern. Den Preis von Welda CRM klären wir im kostenlosen Gespräch, und 7 Tage kostenlos testen können Sie es ebenfalls.

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